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Finanzkrise: Vier weitere Banken in den USA pleite

Finanzkrise : Vier weitere Banken in den USA pleite

Washington (RPO). Das Bankensterben in Üebrsee nimmt kein Ende: In den USA sind erneut vier Banken pleitegegangen. Damit mussten in diesem Jahr bereits 81 Geldinstitute vom Einlagensicherungsfonds (FDIC) aufgefangen werden.

Die größte der vier Banken, die texanische Guaranty Financial Group, hatte zuletzt Vermögenswerte von 13 Milliarden Dollar und Einlagen von 12 Milliarden Dollar in ihren Büchern. Damit war es die zweitgrößte Bankenpleite des Jahres. Dem Unternehmen waren Ausfälle bei Immobilien- und Verbraucherkrediten zum Verhängnis geworden.

Die spanische Bank Bilbao Vizcaya Argentaria erklärte, die Einlagen und 12 Milliarden Dollar der Vermögenswerte der Bank kaufen zu wollen. Die zweitgrößte spanische Bank ist damit das erste ausländische Institut, das ein insolventes US-Geldhaus übernimmt. Die Pleite wird den Einlagensicherungsfonds jedoch wahrscheinlich 3 Milliarden Dollar kosten.

Des weiteren musste der Einlagensicherungsfonds am Freitag zwei kleine Banken aus dem US-Staat Georgia und eine weitere in Alabama übernehmen. Die ebank aus Atlanta und die First Coweta aus Newnan hatten jeweils etwa 150 Millionen Dollar Einlagen und Vermögenswerte. Die Capital South Bank aus Birmingham hatte Einlagen in Höhe von 546 Millionen Dollar und Vermögenswerte 617 Millionen Dollar.

(AP/felt)