Verschobene Rüstungsexporte bremsen Rheinmetall aus - Aktie bricht ein

Aktie bricht ein : Verschobene Rüstungsexporte bremsen Rheinmetall aus

Verzögerungen bei Rüstungsexporten dürften die Militärsparte von Rheinmetall dieses Jahr in die roten Zahlen ziehen.

Vor Zinsen, Steuern und Sondereffekten (Ebit) rechnet der MDax-Konzern für das Geschäftsfeld mit zehn Millionen Euro Verlust, wie das Unternehmen am Montag mitteilte. Bislang war Rheinmetall von bis zu 75 Millionen Euro Gewinn ausgegangen. Immerhin: Weil es in der Autosparte besser als erwartet läuft, mussten die Düsseldorfer ihr konzernweites Gewinnziel nur von bis zu 220 auf 150 Millionen Euro kappen.

Strikte Bestimmungen zur Ausfuhr von Rüstungsgütern sehen Experten als größten Belastungsfaktor für Rheinmetall. Weil gleichzeitig die Rüstungsetats der westlichen Staaten schrumpfen, gehen dem Konzern die Kunden aus. Rheinmetall-Papiere verloren nach der Gewinnwarnung mehr als acht Prozent.

(dpa)
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