Krisenjahr 2009: Überstunden trotz Wirtschaftskrise

Krisenjahr 2009: Überstunden trotz Wirtschaftskrise

Essen (RPO). Fach- und Führungskräfte haben auch im Krisenjahr 2009 regelmäßig Überstunden machen müssen. Bei einer durchschnittlichen vertraglichen Arbeitszeit von 38,3 Stunden pro Woche habe die tatsächliche Arbeitszeit bei 42,4 Stunden gelegen, berichtet die FOM Hochschule für Oekonomie & Management in Essen.

Essen (RPO). Fach- und Führungskräfte haben auch im Krisenjahr 2009 regelmäßig Überstunden machen müssen. Bei einer durchschnittlichen vertraglichen Arbeitszeit von 38,3 Stunden pro Woche habe die tatsächliche Arbeitszeit bei 42,4 Stunden gelegen, berichtet die FOM Hochschule für Oekonomie & Management in Essen.

Zudem ergab die Studie der Hochschule, dass die insgesamt knapp 1500 Befragten im Mittel nur 25,9 Tage ihres Jahresurlaubs nahmen. Laut Vertrag hätten ihnen 28,4 Tage zugestanden. Positiv werten die Autoren der Studie, dass fast drei Viertel der Fachkräfte (71,5 Prozent) ihre Arbeitszeit eigenverantwortlich gestalten können.

  • Unterschiedliche Regelungen : Viele Überstunden bleiben unbezahlt

Die Reihenfolge der Arbeitsschritte könnten sogar vier von fünf Befragten überwiegend selbst festlegen. Für weniger Stress sorgen diese Freiheiten allerdings nicht: Mehr als vier von zehn Befragten arbeiten der Umfrage zufolge oft oder sogar sehr oft unter Zeitdruck.

(DDP/felt)