Thyssenkrupp verspricht: Keine Kündigung im Stahl Das steht im Geheimpapier von Thyssenkrupp

Essen · Trotz des drastischen Stellenabbaus sagt der Konzern der Belegschaft nun zu, dass es auch nach 2026 keine betriebsbedingten Kündigungen geben soll. Und das steht noch in den Grundsätzen, auf die sich Miguel Lopez nun verpflichtet hat. Der Ton lässt aufhorchen.

Das Thyssenkrupp-Logo steht vor einer Werksanlage.

Das Thyssenkrupp-Logo steht vor einer Werksanlage.

Foto: dpa/Federico Gambarini

Im erbitterten Streit um die Zukunft der Stahlsparte geht Thyssenkrupp auf die Belegschaft zu. In einem Grundsatz-Papier zur künftigen Zusammenarbeit sagt der Vorstand nun den Ausschluss betriebsbedingter Kündigung zu. Bislang sind sie nur bis März 2026 ausgeschlossen. „Alle ... vorgesehenen Planungen und Transformationen folgen dem grundsätzlichen Ziel, betriebsbedingte Kündigungen zu vermeiden“, heißt es in dem Papier. Unterzeichnet wurde das dreiseitige Papier unter anderem von Konzern-Chef Miguel Lopez, Stahl-Chef Bernhard Osburg. und Daniel Kretinsky.