NRW und Duisburg erinnern Konzern an Staatshilfe Thyssenkrupp droht massiver Stellenabbau im Stahl

Duisburg · Der Konzern plant offenbar eine drastische Schrumpfung beim Stahl: Ein Hochofen in Duisburg könnte vom Netz genommen werden, 5000 Jobs könnten womöglich wegfallen. Wirtschaftsministerium und Duisburg erinnern den Konzern an die Staatshilfe.

 Im Stahl hat Thyssenkrupp 27.000 Beschäftigte, die nun bangen.

Im Stahl hat Thyssenkrupp 27.000 Beschäftigte, die nun bangen.

Foto: dpa/Roland Weihrauch

Thyssenkrupp rutscht tiefer in die Krise und plant nun einen harten Schlag, um im Stahl zu sparen: Der Vorstand von Thyssenkrupp Steel arbeitet an einem neuen Business-Plan, der im April abgesegnet werden soll. Im Gespräch ist die Schließung von mindestens einem der vier Hochöfen in Duisburg sowie die Schließung von zwei Walzwerken, wie das „Handelsblatt“ berichtet. Jede fünfte Stelle könnte damit gefährdet sein, heißt es. Von bis zu 5000 Stellen ist die Rede.