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Medien- und Finanzdienstleistungskonzern: Thomson Reuters will 4500 Stellen abbauen

Medien- und Finanzdienstleistungskonzern : Thomson Reuters will 4500 Stellen abbauen

Der US-kanadische Medien- und Finanzdienstleistungskonzern Thomson Reuters will bis Ende kommenden Jahres 4500 Stellen abbauen. Betroffen sei vor allem die Sparte Finanzinformationen, teilte das Unternehmen am Dienstag mit.

Dieser Unternehmenszweig beliefert Börsenhändler und andere Marktteilnehmer über Terminals mit Finanzmarkt-Informationen. Der Jobabbau ist deutlich umfangreicher als bislang bekannt: Im Februar hatte Thomson Reuters angekündigt, bis Ende dieses Jahres 2500 Stellen streichen zu wollen. Thomson Reuters verkündete am Dienstag zudem schlechtere Geschäftszahlen: Im dritten Quartal verdiente das Unternehmen demnach 271 Millionen Dollar (196 Millionen Euro), das waren 39 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Der Umsatz sank im gleichen Zeitraum um drei Prozent. Thomson Reuters hatte Anfang Oktober einen umfassenden Konzernumbau angekündigt und die Beschäftigten vor "schwierigen Entscheidungen" gewarnt.

(AFP)