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Subway: Fast-Food-Riese entfernt Chemikalie aus Bröchten

Petition in den USA erfolgreich : Subway entfernt Schuhsohlen-Chemikalie aus Brötchen

Eine Food–Bloggerin hat mit einer Onlinepetition darauf aufmerksam gemacht, dass in den Brötchen der Fast–Food–Kette "Subway" eine chemische Verbindung enthalten ist, die auch in Schuhsohlen steckt. Betroffen sind Restaurants in den USA. Dort will man jetzt handeln.

Eine Food—Bloggerin hat mit einer Onlinepetition darauf aufmerksam gemacht, dass in den Brötchen der Fast—Food—Kette "Subway" eine chemische Verbindung enthalten ist, die auch in Schuhsohlen steckt. Betroffen sind Restaurants in den USA. Dort will man jetzt handeln.

Das Fast—Food—Unternehmen Subway wirbt mit gerne damit, dass es sich bei seinen Sandwichs um frisches und gesundes Essen handelt. Die sogenannten "Subs" werden auf den Werbeanzeigen appetitlich und ansprechend präsentiert. Dass jedoch eine Zutat der Sandwichs in den USA anscheinend die chemische Verbindung Azodicarboxamid ist, wissen die wenigsten US—Kunden.

Die Food—Bloggerin Vani Haari machte auf ihrem Blog "Food Babe" darauf aufmerksam und sammelte in einer Onlinepetition 50.000 Unterschriften um Subway aufzufordern, die Chemikalie aus den Brötchen zu entfernen. Laut Haari steckt Azodicarboxamid auch in Yoga-Matten und Schuhsohlen. Im Fall des Fast—Food—Unternehmens soll der Stoff wohl geholfen haben, die Brötchen luftig zu halten.

Erfolgreiche Unterschriftenaktion

Der Aufruf der Bloggerin war erfolgreich: Laut dem Schweizer Onlineportal "20 Minuten" habe Subway verkündet, den Stoff aus den Brötchen der Sandwiches zu entfernen. Azodicarboxamid ist in Deutschland in Lebensmitteln verboten und kann Allergien und Asthma hervorrufen.

Bloggerin Haari hat einen einfachen Tip für Lebensmittelhersteller und sagte gegenüber "ABC News" : "Grundsätzlich gilt, wenn man eine Substanz in einem Lebensmittel nicht aussprechen oder nicht mal buchstabieren kann, sollte man diese wahrscheinlich nicht essen."

(csi)