Streik bei Ryanair: Welche Flüge sind am Freitag in Weeze, Köln und Düsseldorf betroffen?

Pilotenstreik bei Ryanair: In NRW fallen am Freitag 60 Flüge aus

Am Freitag streiken Piloten der Fluggesellschaft Ryanair. An den Flughäfen Köln/Bonn, Weeze und Düsseldorf fallen deswegen dutzende Flüge aus. Nur der Flughafen Dortmund ist bisher nicht betroffen.

Wegen des Streiks bei Ryanair fallen am Freitag Flüge in ganz Deutschland aus. Auch in Nordrhein-Westfalen streicht die Fluggesellschaft zahlreiche Flüge. Eine Übersicht:

  • Der Flughafen Köln/Bonn teilte mit, dass von den ursprünglich am Freitag geplanten 54 Ryanair-Flügen (27 Starts, 27 Landungen) nach Stand Donnerstagmittag 28 gestrichen wurden (je 14 Abflüge und Ankünfte). Betroffen seien auch Verbindungen der Fluggesellschaft Laudamotion, bei der vier geplante Flüge gestrichen wurden (je 2 Abflüge und Ankünfte).
  • Am größten NRW-Flughafen Düsseldorf wurden nach Angaben eines Sprechers insgesamt zwölf Starts- und Landungen abgesagt. Vier davon beträfen Ryanair direkt, bei acht weiteren gehe es um Strecken, die die Airline für die Fluggesellschaft Laudamotion bedient. Erst seit diesem Sommer fliegt Ryanair täglich von Düsseldorf nach Mallorca.
  • Eine Sprecherin des Dortmunder Flughafens sagte, dass die beiden Starts von Ryanair-Maschinen am Freitag bislang nicht abgesagt worden seien. Die Flüge nach London-Stansted und Palma de Mallorca sollen stattfinden.
  • Am Freitag streiken die Piloten der
    Streik von Ryanair-Piloten : 16 Ryanair-Abflüge in Weeze von Streik betroffen

Fluggäste können sich auf der Ryanair-Internetseite darüber informieren, ob ihre Flüge ausfallen.

Hier lesen Sie, welche Rechte betroffene Fluggäste haben.

Die Gewerkschaft Vereinigung Cockpit hatte sich am Mittwoch den Streikaufrufen in Irland, Belgien und Schweden angeschlossen und auch in Deutschland für den Freitag zu Arbeitsniederlegungen aufgerufen.

Die Airline strich daraufhin in Deutschland 250 Flüge. Rund ein Drittel der deutschen Kunden werde aber auch am Freitag fliegen können, weil ihr Flugzeug aus einem nicht bestreikten Land komme, sagte Marketing-Chef Kenny Jacobs.

(dpa/heif)