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Tim Schumacher investiert in neues Start-up der Evopark-Gründer

Gründer-Ticker : Tim Schumacher investiert in neues Start-up der Evopark-Gründer

Fast jeden Tag gibt es spannende Nachrichten von Start-ups und Gründern aus NRW. Die wichtigsten Kurzinfos fassen wir in unserem Nachrichten-Blog für Sie zusammen.

  • 11/26/20 11:42 PM
    Sastrix (Köln): Ihr Talent als Gründer haben Sven Lackinger und Maximilian Messing bereits mit Evopark unter Beweis gestellt. Das Start-up wollte die Nutzung von Parkhäusern für Autofahrer vereinfachen - und war dabei so erfolgreich, dass es vom Mittelständler Scheidt&Bachmann, einem Spezialisten im Bereich der Parkhaus-Technik, aufgekauft wurde. Nun haben Lackinger und Messing ein neues Start-up gegründet: Sastrix. Das Start-up will Unternehmen dabei helfen, die jeweils ideale Kombination von Software-as-a-Service-Lösungen zu finden und dabei Geld zu sparen. Nun konnte das 2020 gegründete Start-up in einer Pre-Seed-Runde insgesamt 1,3 Millionen Dollar Kapital von Investoren einsammeln. Angeführt wurde die Runde vom Kölner Business Angel Tim Schumacher und seinem Investment-Vehikel TS Ventures. Außerdem investierte unter anderem der Risikokapitalgeber Discovery. Im Handelsregister ist die Finanzierungsrunde noch nicht eingetragen. Bislang hielten die beiden Gründer jeweils 45 Prozent der Anteile, ihre früheren Evopark-Kollegen Marik Hermann und Tobias Weiper kamen auf je fünf Prozent.
    Die Idee zu Sastrix entstand nach eigenen Angaben aus eigener Erfahrung. "Bei unserem letzten Unternehmen hatten wir bereits die Schwierigkeit, Software-as-a-Service-Tools effektiv zu verwalten", sagt Sven Lackinger. Man habe tonnenweise ungenutzte Lizenzen gehabt, habe Verlängerungsdaten verpasst und habe keine Vergleichsmöglichkeiten bei Preisverhandlungen mit Anbietern gehabt. "Als wir andere Firmen unter die Lupe nahmen, stellten wir fest, dass dies tatsächlich ein häufiges Problem ist und bis zu 30 Prozent ihres Software-Budgets verschwendet werden", sagt Sven Lackinger.
  • 11/20/20 12:00 PM
    M2P-Labs (Baesweiler): Der amerikanische Messinstrumente-Hersteller Beckmann Coulter übernimmt das Biotechnologie-Start-up M2P-Labs aus Baesweiler. Über die Höhe des Kaufpreises wurde Stillschweigen vereinbart. Vonseiten des Bonner Hightech-Gründerfonds (HTGF), der als erster Risikokapitalgeber bereits 2006 bei dem Start-up einstieg, heißt es jedoch: "Diese Transaktion zeigt, dass sehr erfolgreiche Exits auch in Corona-Zeiten möglich sind."
    M2P-Labs ging 2005 als Spin-Off aus der RWTH Aachen hervor und ist ein Hersteller von innovativen Laboranalysegeräten. Kunden kommen aus den Bereichen Pharmazie, Biotechnologie und Chemie. Das Unternehmen, das von Matthias Eggers und Christoph Petry geleitet wird, war in den vergangenen Jahren mit Unterstützung von Risikokapitalgebern gewachsen und hat inzwischen auch Standorte in den USA und Hongkong. Neben dem HTGF beteiligte sich unter anderem ab 2008 auch die S-UBG aus Aachen über ihren Seed-Fonds.
    Das Geschäft von M2P-Labs entwickelte sich zuletzt offenbar gut. Darauf deuten zumindest Zahlen hin, die im Bundesanzeiger veröffentlicht wurden. 2019 konnte das Unternehmen demnach einen Gewinn von rund 1,2 Millionen Euro machen - eine deutliche Steigerung gegenüber dem Vorjahr, in dem am Ende ein Überschuss von rund 830.000 Euro blieb. Beckmann Coulter wiederum ist ein weltweit tätiges Unternehmen mit mehr als 10.000 Mitarbeitern. Der deutsche Hauptsitz ist in Krefeld.
  • 11/12/20 11:29 PM
    Rightnow (Düsseldorf): Tolle Auszeichnung für die drei Gründer des Düsseldorfer Start-ups Rightnow - Phillip Eischet, Torben Antretter und Benedikt Quarch haben es auf die Forbes-Liste "Top 30 unter 30" geschafft. Das US-Wirtschaftsmagazin hat auch in diesem Jahr wieder jeweils 30 junge Talente unter 30 Jahren in Deutschland, Österreich und der Schweiz ausgezeichnet, die "zeigen, welche Kraft unternehmerisches Denken und innovative Ideen haben, um unsere Probleme zu lösen", wie es auf der Internetseite von Forbes heißt. Neben den Rightnow-Gründern finden sich auf der Liste der 30 jungen deutschen Hoffnungsträger prominente Köpfe wie Klimaaktivistin Luisa Neubauer, Tennis-Star Alexander Zverev, Künstler Leon Löwentraut sowie die Influencerinnen Pamela Reif und Shirin David. Eine Jury wählte die Gewinner aus rund 1500 Nominierungen aus.
    Das Legal-Tech Rightnow wurde 2017 gegründet und hat sich darauf spezialisiert, Kundenansprüche bei Flugstornierungen, Bahnverspätungen oder anderen rechtlichen Problemen aufzukaufen, zu bündeln und dann an Anwälte weiterzugeben. Dabei verdient man einerseits an der Differenz zwischen dem Wert der Forderung und dem, was man dem Kunden dafür bietet, und andererseits an Servicegebühren, die Anwälte an Rightnow zahlen müssen. Das Konzept hat unter anderem den aus der Fernsehsendung "Die Höhle der Löwen" bekannten Investor Carsten Maschmeyer sowie die Gründer der Hotelsuchmaschine Trivago überzeugt, die in Rightnow investierten. In der Corona-Krise geriet das Geschäftsmodell allerdings unter Druck - denn der Einbruch im Reisebereich führte auch zu einem Einbruch von Stornierungen und Verspätungen. Die Gründer mussten improvisieren - und entwickelten laut Investor Carsten Maschmeyer eine Lösung, mit der sie Reiseveranstalter unterstützten, Kundengelder zurückzuzahlen. "Entschlossenheit, die sich ausgezahlt hat", lobt Maschmeyer: "Das Jahr 2020 werden sie erneut mit einem Rekordwachstum abschließen".
  • 10/29/20 7:25 PM
    Henkel (Düsseldorf): Der Düsseldorfer Waschmittel- und Klebstoff-Konzern Henkel veranstaltet zum zweiten Mal einen digitalen Ideen-Hackathon ausschließlich für Gründerinnen. Der sogenannte Xathon findet vom 20. bis 22. November 2020 statt. Interessierte Gründerinnen können sich noch bis zum 1. November unter www.henkel.com/digital-business/xathon-2020 bewerben. Insgesamt sollen 60 Talente an der Veranstaltung, die aufgrund der Corona-Pandemie rein digital stattfindet, teilnehmen, um gemeinsam Geschäftsideen zu entwickeln. „Als wir die Zusammenarbeit mit Start-ups intensiviert haben, hatten wir es fast immer nur mit Männern zu tun. Da haben wir gemerkt, dass es großen Bedarf gibt, weibliche Gründer stärker zu fördern – und uns gefragt: Was können wir tun?", sagt Salima Douven, Head of Open Innovation bei Henkel. Der Xathon sei eine der Antworten. "Wir hoffen natürlich, dass man das in Zukunft irgendwann nicht mehr braucht. Aber dafür muss sich einiges ändern. Frauen können es nicht alleine ändern – es braucht auch die Männer.“ Der Xathon diene nicht dazu, Start-ups zu identifizieren, in die Henkel als Unternehmen investiere. "Dafür haben wir andere Wege", sagt Salima Douven. Immerhin: Bei den bislang letzten sieben Investments von Henkel in Start-ups hatten fünf eine Frau im Gründerteam - darunter unter anderem die Gründerin des Londoner Start-ups Streetbees, das zuletzt rund 40 Millionen Dollar von Investoren einsammeln konnte. Salima Douven betont, dass es Henkel bei seinen Start-ups am Ende um unternehmerischen Erfolg gehe: "Wir haben keine Quoten-Start-ups gesucht, am Ende zählt immer die Qualität.“
  • 10/15/20 2:09 PM
    Julep (München): Das Medien-Start-up Julep konnte frisches Kapital von Investoren einsammeln. In einer Series-A-Finanzierungsrunde, bei der insgesamt zwei Millionen Euro investiert wurden, beteiligte sich unter anderem auch die Rheinische Post Mediengruppe. Julep ist eine automatisierte Plattform, die auf die Vermarktung, Produktion und Distribution von Podcasts spezialisiert ist. Neben der Düsseldorfer Mediengruppe investierten die Unternehmensfamilie Müller Medien sowie Privatinvestoren. Das Start-up hatte bereits im März einen siebenstelligen Betrag eingeworben, nun aber aufgrund des starken Wachstums, wie es in der Pressemitteilung heißt, noch einmal nachgelegt. Der Marktplatz ist 2019 gestartet. Seitdem konnte das Unternehmen rund 180 Podcaster gewinnen, so dass monatlich mehr als neun Millionen Streams vermittelt werden können.
  • 10/1/20 8:08 PM
    Gorillas (Berlin): Der Lebensmittel-Lieferdienst Gorillas bereitet seinen Start in Köln vor. Das geht aus einer Stellenanzeige des Unternehmens hervor, über die zunächst das Portal Exciting Commerce berichtet hat. In der Ausschreibung heißt es: "Um unser rasches Wachstum zu unterstützen, suchen wir einen Praktikanten im Bereich Venture Development, der durch die Mitarbeit bei der Gründung von Gorillas in Köln viel unternehmerisches Wissen erwerben möchte."
    Das Start-up ist bislang nur in Berlin aktiv. Dort bietet Gorillas die Lieferung von Lebensmitteln innerhalb von zehn Minuten an - zu Einzelhandelspreisen. Die beiden Gründer Jörg Kattner und Kağan Sümer hatten zuvor unter anderem beim Kochboxen-Versender Hellofresh bzw. der Beratung Bain gearbeitet. Finanziert wird die Idee der beiden unter anderem vom Risikokapitalgeber Atlantic Food Labs.
    Die Idee der beiden Gründer hat mit Gopuff aus den USA ein prominentes Vorbild. Das 2013 gegründete Start-up konnte bereits rund eine Milliarde Dollar von Investoren einsammeln. Anders als Gorillas verlangt es für die Express-Lieferung allerdings eine Gebühr.
  • 9/17/20 9:05 PM
    Salesviewer (Bochum): Das Technologie-Start-up Salesviewer expandiert in die USA. Bei einem Besuch von NRW-Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart und Bochums Oberbürgermeister Thomas Eiskirch stellte Firmengründer Benjamin Zaczek den neuen Vertriebschef für die Vereinigten Staaten vor: Axel Stammel. Zaczek kennt den Deutsch-Amerikaner schon seit vielen Jahren, der erfahrene Vertriebler soll nun von Atlanta aus dabei helfen, sich am US-Markt zu etablieren. "Wir wollten dieses Jahr eigentlich ein Büro in New York eröffnen", sagt Zaczek: "Dann kam Corona." Dennoch habe man sich entschieden, mit einem Team in den USA zu starten. "Atlanta ist eine Boom-Town und eine Tech-Town, damit haben wir viel Angriffspotenzial", sagt Axel Stammel. Salesviewer wurde in Bochum gegründet und bietet seinen Kunden, darunter die Stellenbörse Stepstone oder der Großkonzern Linde, die Möglichkeit, Besuche auf Internetseiten datenschutzkonform zu identifizieren, um dem Vertrieb so zusätzliche Informationen für die Kundenakquise zu geben. Die Software wird inzwischen auch von der Bochumer Wirtschaftsförderung genutzt, verriet Thomas Eiskirch. Statt darauf zu warten, dass Unternehmer sich melden, um eine Dienstleistung zu erfragen, können die Mitarbeiter nun selber aktiv werden. "Dadurch sind wir schneller als andere", sagt Eiskirch.
  • 8/27/20 9:01 PM
    McMakler (Berlin): Der Düsseldorfer Lukas Pieczonka hat das von ihm mitgegründete Berliner Start-up McMakler verlassen. Eine Sprecherin des Immobilien-Start-ups bestätigte entsprechende Informationen unserer Redaktion. Demnach ist Pieczonka bereits zum 30. Juni bei McMakler ausgeschieden. Öffentlich bekannt war dies jedoch bislang nicht. Damit haben sich innerhalb weniger Monate beide Gründer aus dem Start-up zurückgezogen. Bereits zum Jahreswechsel war Hanno Heintzenberg ausgeschieden. Pieczonka und Heintzenberg, die sich noch aus der Schulzeit am Suitbertus Gymnasium in Düsseldorf-Kaiserswerth kennen, hatten McMakler seit 2015 gemeinsam aufgebaut. Bereits 2018 war jedoch auch Felix Jahn, Gründer des Online-Möbelhändlers Home24 und Gründungsinvestor bei McMakler, in die Geschäftsführung eingestiegen. Unstimmigkeiten in der Führung sind laut einer Sprecherin von McMakler jedoch nicht der Grund für den Rückzug von Pieczonka: "Felix Jahn war Ideengeber und Gründungsinvestor und kennt Lukas aus den Anfangstagen von Home24, als Lukas einer der ersten Mitarbeiter war. Da kennt man sich so gut, da gibt es keine Unstimmigkeiten." Unklar ist, wie es für Piezconka nach seinem Ausscheiden bei McMakler weitergeht. Vom Unternehmen heißt es dazu lediglich: "Er macht jetzt erst einmal eine verdiente Pause und wird sich dann sicherlich neuen unternehmerischen Themen zuwenden." McMakler wurden 2015 in Berlin gegründet und digitalisiert die Makler-Tätigkeiten.
  • 8/21/20 8:12 AM
    Masterplan (Bochum): Das Bochumer Start-up Masterplan bekommt in der Corona-Krise frisches Geld von Investoren. Nach Informationen unserer Redaktion sind die NRW.Bank und die RAG-Stiftung mit einem einstelligen Millionenbetrag in Form eines Wandeldarlehens bei Masterplan eingestiegen, über dessen Online-Lernplattform sich Mitarbeiter von Unternehmen digital weiterbilden können. Bei einem Wandeldarlehen bekommen Unternehmen frisches Kapital, das anschließend in Firmenanteile umgewandelt werden kann. "Von April bis Juni war die Unsicherheit bei vielen Unternehmen groß", sagt Gründer Stefan Peukert: "Jetzt zieht das Geschäft aber wieder an." Mittel- bis langfristig, ist Peukert überzeugt, werde Masterplan durch den durch die coronabedingten Einschränkungen ausgelösten Digitalisierungsschub sogar profitieren.
  • 8/7/20 10:53 AM
    Frank Thelen (Bonn): Neuer Investor für Thelens Beteiligung Ankerkraut. EMZ Partners übernimmt für einen zweistelligen Millionenbetrag 20 Prozent der Anteile an dem Hersteller von Kräuter-Mischungen, bei dem der Bonner Investor 2016 im Rahmen der Fernsehsendung "Die Höhle der Löwen" eingestiegen war. 300.000 Euro soll Thelen damals für 20 Prozent an dem Unternehmen bezahlt haben. Neben den Ankerkraut-Gründern verkaufen auch Thelens Investment-Fonds Freigeist Capital sowie der Bochumer Investor Matthias Knälmann einen Teil ihrer Anteile. Laut Freigeist handelt es sich um das erfolgreichste Geschäft in der Geschichte der Fernsehsendung "Die Höhle der Löwen". Nach Firmenangaben macht Ankerkraut inzwischen jährlich einen zweistelligen Millionenumsatz. Wie sich die Firmenanteile künftig verteilen, ist noch unklar. Die Transaktion wurde noch nicht im Handelsregister veröffentlicht. Klar ist jedoch: Frank Thelen und sein Team dürften ihren damaligen Einsatz bei Ankerkraut vervielfacht haben.

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(frin)