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Mario Götze investiert in Beerdigungs-Start-up Meine Erde

Gründer-Ticker : Mario Götze investiert in Beerdigungs-Start-up Meine Erde

Fast jeden Tag gibt es spannende Nachrichten von Start-ups und Gründern aus NRW. Die wichtigsten Kurzinfos fassen wir in unserem Nachrichten-Blog für Sie zusammen.

  • 9/24/21 3:00 PM
  • 9/16/21 9:02 PM
  • 7/22/21 10:58 PM
    Pinkbus (Köln): Der Fernbus-Anbieter Pinkbus startet nach neun Monaten pandemiebedingter Pause wieder seinen Betrieb. Ab dem 30. Juli will das Kölner Start-up zunächst auf der Strecke von Hamburg nach Berlin unterwegs sein. Anders als andere Anbieter wie Flixbus setzen die Kölner auf Direktverbindungen, das heißt, die Fahrt erfolgt ohne Zwischenstopp.
    Die bisherige Geschichte von Pinkbus war von permanenten Rückschlägen geprägt. Nachdem das Unternehmen am 1. Juli 2019 den Betrieb aufnahm, gab es zunächst einen Rechtsstreit mit der Deutschen Telekom. Dort sah man die eigenen Markenrechte verletzt, weil das Pink von Pinkbus dem eigenen Magenta-Farbton aus Sicht der Telekom zu sehr ähnelte. Die beiden Gründer Christian Höber und Tino Engelmann sahen sich im Recht, lenkten aber dennoch ein - und änderten das Aussehen sämtlicher Busse. Doch kaum waren die Probleme durchgestanden, warf die Pandemie und die damit verbundenen Lockdowns das Unternehmen erneut zurück. Im vergangenen Juli startete Pinkbus zunächst wieder auf der Strecke München-Berlin, bevor ein erneuter Lockdown wieder für Stillstand sorgte. Nun soll es mit der Verbindung von Hamburg in die Hauptstadt wieder losgehen.
  • 7/13/21 8:29 PM
    Cusp Capital (Essen): Der Risikokapitalgeber Cusp Capital hat mit seinem neu aufgelegten Fonds das erste Investment getätigt. Die Essener beteiligten sich am Berliner Unternehmen Simply Delivery, einem Software-Anbieter für die Gastronomie. Das Start-up hat eine Art Betriebssystem entwickelt, mit dem unter anderem schon Ketten wie McDonalds, Burger King oder Dean & David arbeiten. Aktuell beschäftig das Unternehmen rund 80 Mitarbeiter und verarbeitet 145.000 Bestellungen am Tag. Der Umsatz soll sich in den vergangenen drei Jahren jeweils verdoppelt haben, während das Unternehmen gleichzeitig schwarze Zahlen schrieb.
    Cusp Capital führte die Finanzierungsrunde (Series A) in Höhe von zehn Millionen Euro an. Neben den Essenern beteiligte sich auch Fortino Capital. Mit dem Kapital will das Unternehmen sein Geschäft weiter ausbauen und stärker innerhalb von Europa expandieren. „Restaurants durchleben einen grundlegenden Paradigmenwechsel. Das Bestellgeschäft, das bereits vor der Pandemie stark gewachsen ist, hat inzwischen oft die Bedeutung des klassischen Ladengeschäfts überholt“, wird Christian Winter, General Partner von Cusp Capital, in der Pressemitteilung zitiert. Die Software von Simply Delivery ermögliche es den Restaurants, die Chancen digitaler Plattformen wie Lieferando zu nutzen und gleichzeitig wieder den direkten Kontakt zu Kunden zu bekommen.
  • 6/24/21 2:59 PM
    Hightech-Gründerfonds (Bonn) Der Risikokapitalgeber plant die Auflage eines weiteren (und damit vierten) Fonds. Dieser soll ein Volumen von mehr als 300 Millionen Euro haben, wobei mindestens ein Drittel des Geldes von privaten Geldgebern stammen soll. Geschäftsführer Alex von Frankenberg sagt, man sei optimistisch, darüber hinausgehen zu können. Gezeichnet werden kann der Fonds ab September 2021, das sogenannte First Closing soll beim Family Day des Hightech-Gründerfonds (HTGF) im kommenden Jahr bekannt gegeben werden. Dieser findet traditionell immer im Juni statt.
    Mit dem neuen Fonds will der HTGF wieder sehr junge Start-ups aus den Bereichen Digital Tech, Industrial Tech sowie Chemie und Life Sciences finanzieren. An früheren Fonds hatten sich unter anderem die Chemieunternehmen Altana und BASF, der Pharmakonzern Bayer oder der Logistiker Deutsche Post DHL beteiligt. Mit den ersten drei Fonds hat der HTGF seit der Gründung im Jahr 2005 in mehr als 600 Start-ups investiert. Der halbstaatliche Fonds ist damit gemessen an der Zahl der Investments der größte Risikokapitalgeber des Landes.
  • 6/10/21 8:32 PM
    Holo Builder (Aachen): Die Übernahme des in Aachen gegründeten Unternehmens Holobuilder zahlt sich auch für die landeseigene Förderbank NRW.Bank aus. Holobuilder, das sich auf die Digitalisierung des Bauwesens spezialisiert hat, wurde für 34 Millionen Dollar (rund 28 Millionen Euro) von Faro Technologies übernommen, dem weltweit führenden US-Anbieter von 3D-Mess- und Bildgebungslösungen.
    Die Gründer von Holobuilder starteten ihr Start-up 2014 unter dem Namen "Bitstars" als Ausgründung der Universität RWTH Aachen. Durch eine Förderung im Rahmen des von der Bundesregierung initiierten Programms "German Accelerator" konnte das Team 2015 in die USA gehen und einen zusätzlichen Standort im kalifornischen Palo Alto beziehen. Dieser ist inzwischen auch der offizielle Firmensitz des Unternehmens, das weiterhin eine Dependance in Aachen hat. Dort findet offenbar auch der Großteil der Forschungs- und Entwicklungsarbeit statt. Das Start-up hat eine Software entwickelt, mit der man den Fortschritt auf Baustellen mit handelsüblichen 360-Grad-Kameras digital erfassen und anschließend verwalten kann.
    Die NRW.Bank hat sich im Januar 2019 bei Holobuilder über ihren Venture-Fonds beteiligt, die Anteile aber nun nach nur zwei Jahren verkauft. Das ist vergleichsweise kurz, in der Regel hält die Bank die Anteile länger. Dennoch hat sich die Investition gelohnt, der Wert der Firma hat sich innerhalb dieser Zeit deutlich gesteigert. Die Anteile konnten daher mit deutlichem Aufschlag verkauft werden.
  • 5/28/21 11:05 AM
    Bayer (Leverkusen): Der Pharmakonzern beteiligt sich am Berliner Start-up Ada Health. Die Serie-B-Finanzierungsrunde mit einem Volumen von 90 Millionen US-Dollar wurde von Leaps by Bayer, der Impact-Investment-Einheit des Konzerns, angeführt. Neben den Leverkusenern investierten unter anderem der südkoreanische Technologiekonzern Samsung über seinen Samsung Catalyst Fund. Das Start-up Ada Health wurde 2011 gegründet und hat einen digitalen Assistenten entwickelt, der Nutzern dabei hilft, ihre Beschwerden einzuschätzen. Laut eigenen Angaben hat das Start-up inzwischen mehr als elf Millionen Nutzer. Mehr als 23 Millionen Gesundheitsanalysen wurden laut Internetseite durchgeführt. Ada kooperiert dabei unter anderem mit Krankenkassen und Unternehmen, die die Lösung der Berliner einsetzen. Laut Bayer-Angaben laufen aktuell auch Gespräche über eine mögliche längerfristige strategische Partnerschaft beider Unternehmen. Die Technologie von Ada soll dazu beitragen, dass Menschen schneller wissen, was ihnen fehlt - also nicht erst darauf hoffen müssen, einen Arzttermin zu bekommen, bei dem sie dann eine Diagnose bekommen. "Wir sind stolz, Investoren an Bord zu haben, die von Adas Technologie überzeugt sind und mit uns gemeinsam den Zugang zur Gesundheitsversorgung neu gestalten möchten“, wird Daniel Nathrath, Co-Gründer von Ada Health, in einer Pressemitteilung zitiert. Bayer hat über Leaps bereits in rund 30 Unternehmen investiert.

  • 5/21/21 2:17 PM
    Chronext (Köln): Der Kölner Luxusuhren-Händler Chronext bereitet Insidern zufolge einen Börsengang vor. Die Transaktion dürfte im September an der Schweizer Börse über die Bühne gehen, wie mit der Sache vertraute Personen zur Nachrichtenagentur Reuters sagten. Bei günstigen Marktbedingungen könnte der Börsengang aber auf Juli vorgezogen werden. Das Unternehmen, das über eine Online-Plattform gebrauchte und neue Uhren von Marken wie Rolex, Omega, Breitling oder Patek Philippe verkauft, könnte den Experten zufolge auf einen Wert von bis zu einer Milliarde Euro kommen.
    Chronext, das in Köln gegründet wurde, seinen Firmensitz aber in die Schweiz verlegt hat, erwirtschaftete 2020 einen Umsatz von über 100 Millionen Euro. Im Kernmarkt Deutschland wuchs das Geschäft dabei um 25 Prozent. Bei der Bewertung orientierten sich die Anlegern an dem für 2022 und 2023 erwarteten Umsatz, erklärten die Insider. Wenn das gegenwärtig Wachstumstempo anhalte, könnte der Umsatz im Jahr 2023 die Schwelle von 200 Millionen Euro übertreffen, sagte eine der Personen.
    Die 2013 gegründete Firma beschäftigt rund 130 Mitarbeiter. Zu den größeren Konkurrenten gehören die Richemont-Tochter Watchfinder sowie Chrono24, die Insidern zufolge ebenfalls einen Börsengang ins Visier nimmt. An Chronext halten neben den Gründern auch Finanzinvestoren wie Slingshot Ventures, TEV Ventures und Octopus Ventures sowie die Förderbank NRW.Bank Anteile. Mit der Organisation des Börsengangs sind unter anderem UBS und Bank of America beauftragt worden. Zudem fungiert Evercore als sogenannter IPO-Berater. (Reuters)
  • 5/6/21 6:43 PM
    Metalshub (Düsseldorf): Risikokapitalgeber investieren rund neun Millionen Euro (elf Millionen US-Dollar) in die Düsseldorfer Handelsplattform Metalshub. Angeführt wurde die Runde von Acton Capital, auch die bestehenden Investoren Point Nine, Chromo Invest und mehrere Business Angels beteiligten sich. Mit dem Kapital will Metalshub weltweit expandieren. Metalshub wurde 2016 von Sebastian Kreft und Frank Jackel gegründet. Seit Dezember 2017 können Unternehmen Rohstoffe der Metallindustrie über den Online-Marktplatz handeln. Zu den Kunden gehören unter anderem Outokumpu, Saarstahl oder Dillinger. "Die digitale Akzeptanz in der Metallindustrie hat in den letzten zwölf Monaten massiv zugenommen", sagt Sebastian Kreft: "2020 hat unsere Erwartungen daher deutlich übertroffen. Mit dem frischen Kapital wollen wir dieses starke Momentum nutzen, um Metalshub über Europa hinaus zu etablieren. Wir gehen davon aus, dass wir bis Ende 2021 unseren nächsten großen Meilenstein von einer Milliarde US-Dollar Gesamtumsatz erreichen werden."
  • 4/29/21 2:00 PM
    Userlike (Köln): Das schwedische Unternehmen Lime Technologies übernimmt das Kölner Software-Unternehmen Userlike. Dies gaben die Unternehmen am Donnerstag bekannt. Der Kaufpreis soll 19,8 Millionen Euro betragen. Diese Summe ist laut einer Mitteilung von Lime vorläufig und kann sich aufgrund verschiedener Faktoren noch erhöhen. Userlike soll allerdings weiterhin als eigenständiges Unternehmen unter dem Dach der schwedischen Lime-Gruppe agieren.
    Das Kölner Start-up hat eine Software zur Kommunikation entwickelt, mit der Unternehmen über verschiedene Kanäle mit ihren Kunden kommunizieren können – während beim Unternehmen die Nachrichten zentral in einem System einlaufen. Dabei werden neben klassischen Kanälen wie E-Mail auch immer mehr Messenger wie Whatsapp oder Telegram eingebunden. Zu den rund 2000 Kunden der Kölner zählen Großkonzerne wie der Versicherer Allianz, die Fluglinie Lufthansa oder die Autohersteller Porsche und BMW. Userlike blicke auf eine beeindruckende Entwicklung zurück, sagte Lime-Chef Erik Syrén. Das Wachstum habe seit 2014 bei rund 30 Prozent pro Jahr gelegen.
    Userlike wurde 2011 von Timoor Taufig und David Voswinkel gegründet, die bis zuletzt mehr als 90 Prozent der Firmenanteile hielten. Das Unternehmen beschäftigte zuletzt laut Timoor Taufig rund 40 Mitarbeiter, der Umsatz soll im vergangenen Jahr bei rund drei Millionen Euro gelegen haben. Noch vor einigen Monaten hatte der Gründer gesagt, man habe bewusst auf Wagniskapital verzichtet, um die volle Kontrolle beim langfristigen Aufbau eines Unternehmens zu haben. Nun sagt Timoor Taufig: „Die Integration in eine international erfolgreiche Unternehmensgruppe wird uns dabei helfen, unsere Software schneller weiterzuentwickeln, als Unternehmen stärker zu wachsen und langfristige Visionen zu verwirklichen.“
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(frin)