Lebensmittel-Lieferdienst Picnic wächst weiter rasant

Lebensmittel-Lieferdienst : So rasant entwickelt sich das Wachstum von Picnic

Der Lebensmittel-Lieferdienst Picnic hat in Essen seinen zehnten Standort eröffnet. Interessant ist, wie sich seit dem Start in Deutschland das Wachstum entwickelt hat. Eine Analyse.

Knapp anderthalb Jahre sind vergangen, seit der Lebensmittel-Lieferdienst Picnic in Deutschland gestartet ist. In dieser Zeit hat das deutsche Gründerteam um Frederic Knaudt das Wachstum massiv vorangetrieben. Zehn Standorte wurden seit dem Start eröffnet, zuletzt kam mit Essen erneut eine Stadt im Ruhrgebiet hinzu. Ab Mitte November soll es hier losgehen. Damit ist Picnic laut eigener Aussage inzwischen für eine Million Haushalte in Deutschland erreichbar.

Interessant wird sein, wie sich das Wachstum in den kommenden Monaten weiter entwickelt. Ein Blick auf die veröffentlichten Zahlen der vergangenen Monate zeigt jedenfalls, dass die Wachstumskurve langsam steiler wird. Wie valide diese sind, ist natürlich von außen nur schwer zu beurteilen.

Generell dürfte man mit dem Wachstum allerdings zufrieden sein bei Picnic, zumal zuletzt in knapp 40 Tagen offenbar 10.000 neue Kunden gewonnen werden konnten. Setzt sich dieses Wachstum so fort, dürfte Picnic bis zum Jahreswechsel bei circa 75.000 bis 80.000 Kunden liegen. Die Belegschaft soll gleichzeitig von 600 auf 900 Mitarbeiter steigen.

Geht man davon aus, dass jeder Kunde im Schnitt einmal pro Woche für den Mindestbestellwert von 25 Euro einkauft, so käme man bereits mit den aktuellen Zahlen auf einen Jahresumsatz von rund 80 Millionen Euro. Gemessen am Gesamtmarkt im Lebensmittel-Einzelhandel von rund 123 Milliarden Euro (laut GfK) ist dies natürlich immer noch ein verschwindend geringer Anteil von 0,07 Prozent – innerhalb einzelner Liefergebiete dürfte Picnic sich allerdings nach und nach immer deutlicher bemerkbar machen.

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