1. Wirtschaft
  2. Unternehmen
  3. Start-ups

Jan Gräfe ist neuer Geschäftsführer beim Gründerfonds Ruhr

Gründer-Ticker : Neuer Geschäftsführer für den Gründerfonds Ruhr

Fast jeden Tag gibt es spannende Nachrichten von Start-ups und Gründern aus NRW. Die wichtigsten Kurzinfos fassen wir in unserem Nachrichten-Blog für Sie zusammen.

  • 1/20/21 10:04 AM
    Gründerfonds Ruhr (Essen): Der Risikokapitalgeber Gründerfonds Ruhr hat seit dem 1. Januar mit Jan Gräfe einen neuen Geschäftsführer. Gräfe arbeitete seit 2014 für den Berliner Medienkonzern Axel Springer und war dort zuletzt bei dessen Tochter Axel Springer Digital Ventures tätig. Beim Gründerfonds Ruhr füllt er die Lücke in der Geschäftsführung, die dort zuletzt durch den Rückzug von Aristotelis Nastos entstanden war. Dieser hatte sich im vergangenen Jahr aus privaten Gründen von dem Posten zurückgezogen. Der 36-jährige Gräfe, der in Köln studiert hat, wird künftig gemeinsam mit dem bisherigen Geschäftsführer Thorsten Reuter für den Fonds verantwortlich sein. „Jan Gräfe hat genau die richtigen Erfahrungen – sowohl im Bereich Venture Finanzierung und der Weiterentwicklung von Portfoliounternehmen als auch in der Digitalwirtschaft“, so Michael Stölting, Mitglied des Vorstands der landeseigenen Förderbank NRW-Bank, die den Gründerfonds Ruhr 2017 gemeinsam mit dem Initiativkreis Ruhr ins Leben gerufen hatte. Der Fonds hat ein Volumen von rund 35 Millionen Euro. Bislang investierte man in sechs Start-ups aus der Region, darunter die Bochumer Lernplattform Masterplan und das Bergbau-Start-up Talpasolutions.
  • 1/12/21 2:00 PM
    Taxy.io (Aachen): Das Steuer-Start-up bekommt frisches Geld von Investoren. Neben dem Bestandsinvestor Techvision-Fonds I steigt unter anderem auch der Münchner Risikokapitalgeber 42Cap bei den Aachenern ein. Im Handelsregister ist die am Dienstag verkündete Finanzierungsrunde, bei der nach Angaben der hinter dem Techvision-Fonds stehenden S-UBG-Gruppe ein siebenstelliger Betrag investiert wurde, noch nicht sichtbar. Angesichts des Investmentfokus von 42Cap dürfte es sich bei der Finanzierungsrunde um einen niedrigen einstelligen Millionenbetrag handeln.
    Das Unternehmen ist eine Ausgründung aus der RWTH Aachen und wurde im April 2018 von Sven Peper, Daniel Kirch, Steffen Kirchhoff und Sven Weber gegründet. Taxy.io entwickelt Software-Lösungen für Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, Bilanzbuchhalter und Mitarbeiter in Finanzabteilungen. „Nach wie vor müssen Steuerkanzleien und Wirtschaftsprüfungsgesellschaften viel Geld und Zeit in Recherchearbeit und Fachliteratur investieren“, wird Daniel Kirch in der Pressemitteilung zitiert: „Mit unseren Automatisierungslösungen ist heute schon eine Arbeitszeitersparnis von über 20 Prozent in der gestaltenden Steuerberatung möglich." Das Start-up konnte bereits 2019 eine Seed-Runde abschließen.
  • 12/18/20 11:42 AM
    Next e.Go Mobile (Aachen): Der Elektroauto-Hersteller aus Aachen ist zurück. Anfang des kommenden Jahres soll die Produktion im Aachener Werk wieder anlaufen, teilte das Unternehmen in dieser Woche mit. Der vom Aachener Professor Günther Schuh gegründete Auto-Hersteller musste in diesem Jahr Insolvenz anmelden. Ein niederländischer Investor sicherte sich aber den Zugriff auf Teile des Unternehmens und startete nach dem Betriebsübergang am 1. September mit der Next e.Go Mobile neu. Im ersten Quartal 2021 soll dann auch die Zulassung als Fahrzeughersteller wieder vorliegen. Das Unternehmen hat auch unter neuer Führung, Ulrich Hermann löste Günther Schuh als Vorstandschef ab, große Pläne. So wurde mit dem Investitions- und Handelsarm des griechischen Staates, Enterprise Greece, diese Woche eine Absichtserklärung zur Gründung eines Joint Ventures in Griechenland abgeschlossen. Griechenland könnte damit schon bald der erste Produktionsstandort außerhalb Deutschlands für die e.GO Life Plattform, auf der das Elektroauto basiert, sein.
  • 12/11/20 1:25 PM
    VMRay (Bochum): Das IT-Security-Start-up VMRay hat 15 Millionen Dollar von Investoren eingesammelt und erweitert damit seine Series-B-Finanzierungsrunde auf 25 Millionen Dollar.
    Das Start-up wurde 2013 von Carsten Willems und Ralf Hund in Bochum gegründet und entwickelt Sicherheitssoftware. Viele der weltweit größten Unternehmen würden sich inzwischen auf VMRay verlassen, um ihre Netzwerke zu verteidigen, hatte Gründer Carsten Willems vor einiger Zeit gesagt. Gemeinsam mit Hund hatte er das Start-up gegründet, um die Erkenntnisse aus ihrer Arbeit am Bochumer Horst-Görtz-Institut für IT-Sicherheit in die Praxis zu übertragen.
    Im September 2019 hatte VMRay bekanntgegeben, dass man zehn Millionen Euro von Investoren eingesammelt habe. Damals war Digital+-Partners aus München bei den Bochumern eingestiegen, etwas mehr als ein Jahr später hat der Risikokapitalgeber sein Investment genauso wie eCapital aus Münster erweitert. Der Risikokapitalgeber eCapital pflegt seit Jahren enge Kontakte zum Horst-Görtz-Institut und hält nun noch knapp 18 Prozent der Anteile an VMRay. Der Bonner Hightech-Gründerfonds, der sich sehr früh an dem Start-up beteiligt hat, kommt auf zehn Prozent. Trotz der aktuellen Wirtschaftslage sei man zuversichtlich, dass die Nachfrage nach wirklich innovativen, unternehmenskritischen Cybersicherheitslösungen, wie sie von VMRay entwickelt werden, weiterhin steigen werde, wird Thomas Jetter, Geschäftsführer bei Digital+ Partners in einer Pressemitteilung zitiert. Potenzial für weiteres Wachstum ist vorhanden, allein schon in der Weltspitze: Nach Angaben von VMRay gehören drei der sogenannten FAANG-Unternehmen bereits zum Kundenstamm. Mit FAANG werden die Tech-Riesen Facebook, Amazon, Apple, Netflix und Google bezeichnet. Im Umkehrschluss bedeutet das: Zwei können sich noch für VMRay entscheiden.
  • 11/26/20 11:42 PM
    Sastrix (Köln): Ihr Talent als Gründer haben Sven Lackinger und Maximilian Messing bereits mit Evopark unter Beweis gestellt. Das Start-up wollte die Nutzung von Parkhäusern für Autofahrer vereinfachen - und war dabei so erfolgreich, dass es vom Mittelständler Scheidt&Bachmann, einem Spezialisten im Bereich der Parkhaus-Technik, aufgekauft wurde. Nun haben Lackinger und Messing ein neues Start-up gegründet: Sastrix. Das Start-up will Unternehmen dabei helfen, die jeweils ideale Kombination von Software-as-a-Service-Lösungen zu finden und dabei Geld zu sparen. Nun konnte das 2020 gegründete Start-up in einer Pre-Seed-Runde insgesamt 1,3 Millionen Dollar Kapital von Investoren einsammeln. Angeführt wurde die Runde vom Kölner Business Angel Tim Schumacher und seinem Investment-Vehikel TS Ventures. Außerdem investierte unter anderem der Risikokapitalgeber Discovery. Im Handelsregister ist die Finanzierungsrunde noch nicht eingetragen. Bislang hielten die beiden Gründer jeweils 45 Prozent der Anteile, ihre früheren Evopark-Kollegen Marik Hermann und Tobias Weiper kamen auf je fünf Prozent.
    Die Idee zu Sastrix entstand nach eigenen Angaben aus eigener Erfahrung. "Bei unserem letzten Unternehmen hatten wir bereits die Schwierigkeit, Software-as-a-Service-Tools effektiv zu verwalten", sagt Sven Lackinger. Man habe tonnenweise ungenutzte Lizenzen gehabt, habe Verlängerungsdaten verpasst und habe keine Vergleichsmöglichkeiten bei Preisverhandlungen mit Anbietern gehabt. "Als wir andere Firmen unter die Lupe nahmen, stellten wir fest, dass dies tatsächlich ein häufiges Problem ist und bis zu 30 Prozent ihres Software-Budgets verschwendet werden", sagt Sven Lackinger.
  • 11/20/20 12:00 PM
    M2P-Labs (Baesweiler): Der amerikanische Messinstrumente-Hersteller Beckmann Coulter übernimmt das Biotechnologie-Start-up M2P-Labs aus Baesweiler. Über die Höhe des Kaufpreises wurde Stillschweigen vereinbart. Vonseiten des Bonner Hightech-Gründerfonds (HTGF), der als erster Risikokapitalgeber bereits 2006 bei dem Start-up einstieg, heißt es jedoch: "Diese Transaktion zeigt, dass sehr erfolgreiche Exits auch in Corona-Zeiten möglich sind."
    M2P-Labs ging 2005 als Spin-Off aus der RWTH Aachen hervor und ist ein Hersteller von innovativen Laboranalysegeräten. Kunden kommen aus den Bereichen Pharmazie, Biotechnologie und Chemie. Das Unternehmen, das von Matthias Eggers und Christoph Petry geleitet wird, war in den vergangenen Jahren mit Unterstützung von Risikokapitalgebern gewachsen und hat inzwischen auch Standorte in den USA und Hongkong. Neben dem HTGF beteiligte sich unter anderem ab 2008 auch die S-UBG aus Aachen über ihren Seed-Fonds.
    Das Geschäft von M2P-Labs entwickelte sich zuletzt offenbar gut. Darauf deuten zumindest Zahlen hin, die im Bundesanzeiger veröffentlicht wurden. 2019 konnte das Unternehmen demnach einen Gewinn von rund 1,2 Millionen Euro machen - eine deutliche Steigerung gegenüber dem Vorjahr, in dem am Ende ein Überschuss von rund 830.000 Euro blieb. Beckmann Coulter wiederum ist ein weltweit tätiges Unternehmen mit mehr als 10.000 Mitarbeitern. Der deutsche Hauptsitz ist in Krefeld.
  • 11/12/20 11:29 PM
    Rightnow (Düsseldorf): Tolle Auszeichnung für die drei Gründer des Düsseldorfer Start-ups Rightnow - Phillip Eischet, Torben Antretter und Benedikt Quarch haben es auf die Forbes-Liste "Top 30 unter 30" geschafft. Das US-Wirtschaftsmagazin hat auch in diesem Jahr wieder jeweils 30 junge Talente unter 30 Jahren in Deutschland, Österreich und der Schweiz ausgezeichnet, die "zeigen, welche Kraft unternehmerisches Denken und innovative Ideen haben, um unsere Probleme zu lösen", wie es auf der Internetseite von Forbes heißt. Neben den Rightnow-Gründern finden sich auf der Liste der 30 jungen deutschen Hoffnungsträger prominente Köpfe wie Klimaaktivistin Luisa Neubauer, Tennis-Star Alexander Zverev, Künstler Leon Löwentraut sowie die Influencerinnen Pamela Reif und Shirin David. Eine Jury wählte die Gewinner aus rund 1500 Nominierungen aus.
    Das Legal-Tech Rightnow wurde 2017 gegründet und hat sich darauf spezialisiert, Kundenansprüche bei Flugstornierungen, Bahnverspätungen oder anderen rechtlichen Problemen aufzukaufen, zu bündeln und dann an Anwälte weiterzugeben. Dabei verdient man einerseits an der Differenz zwischen dem Wert der Forderung und dem, was man dem Kunden dafür bietet, und andererseits an Servicegebühren, die Anwälte an Rightnow zahlen müssen. Das Konzept hat unter anderem den aus der Fernsehsendung "Die Höhle der Löwen" bekannten Investor Carsten Maschmeyer sowie die Gründer der Hotelsuchmaschine Trivago überzeugt, die in Rightnow investierten. In der Corona-Krise geriet das Geschäftsmodell allerdings unter Druck - denn der Einbruch im Reisebereich führte auch zu einem Einbruch von Stornierungen und Verspätungen. Die Gründer mussten improvisieren - und entwickelten laut Investor Carsten Maschmeyer eine Lösung, mit der sie Reiseveranstalter unterstützten, Kundengelder zurückzuzahlen. "Entschlossenheit, die sich ausgezahlt hat", lobt Maschmeyer: "Das Jahr 2020 werden sie erneut mit einem Rekordwachstum abschließen".
  • 10/29/20 7:25 PM
    Henkel (Düsseldorf): Der Düsseldorfer Waschmittel- und Klebstoff-Konzern Henkel veranstaltet zum zweiten Mal einen digitalen Ideen-Hackathon ausschließlich für Gründerinnen. Der sogenannte Xathon findet vom 20. bis 22. November 2020 statt. Interessierte Gründerinnen können sich noch bis zum 1. November unter www.henkel.com/digital-business/xathon-2020 bewerben. Insgesamt sollen 60 Talente an der Veranstaltung, die aufgrund der Corona-Pandemie rein digital stattfindet, teilnehmen, um gemeinsam Geschäftsideen zu entwickeln. „Als wir die Zusammenarbeit mit Start-ups intensiviert haben, hatten wir es fast immer nur mit Männern zu tun. Da haben wir gemerkt, dass es großen Bedarf gibt, weibliche Gründer stärker zu fördern – und uns gefragt: Was können wir tun?", sagt Salima Douven, Head of Open Innovation bei Henkel. Der Xathon sei eine der Antworten. "Wir hoffen natürlich, dass man das in Zukunft irgendwann nicht mehr braucht. Aber dafür muss sich einiges ändern. Frauen können es nicht alleine ändern – es braucht auch die Männer.“ Der Xathon diene nicht dazu, Start-ups zu identifizieren, in die Henkel als Unternehmen investiere. "Dafür haben wir andere Wege", sagt Salima Douven. Immerhin: Bei den bislang letzten sieben Investments von Henkel in Start-ups hatten fünf eine Frau im Gründerteam - darunter unter anderem die Gründerin des Londoner Start-ups Streetbees, das zuletzt rund 40 Millionen Dollar von Investoren einsammeln konnte. Salima Douven betont, dass es Henkel bei seinen Start-ups am Ende um unternehmerischen Erfolg gehe: "Wir haben keine Quoten-Start-ups gesucht, am Ende zählt immer die Qualität.“
  • 10/15/20 2:09 PM
    Julep (München): Das Medien-Start-up Julep konnte frisches Kapital von Investoren einsammeln. In einer Series-A-Finanzierungsrunde, bei der insgesamt zwei Millionen Euro investiert wurden, beteiligte sich unter anderem auch die Rheinische Post Mediengruppe. Julep ist eine automatisierte Plattform, die auf die Vermarktung, Produktion und Distribution von Podcasts spezialisiert ist. Neben der Düsseldorfer Mediengruppe investierten die Unternehmensfamilie Müller Medien sowie Privatinvestoren. Das Start-up hatte bereits im März einen siebenstelligen Betrag eingeworben, nun aber aufgrund des starken Wachstums, wie es in der Pressemitteilung heißt, noch einmal nachgelegt. Der Marktplatz ist 2019 gestartet. Seitdem konnte das Unternehmen rund 180 Podcaster gewinnen, so dass monatlich mehr als neun Millionen Streams vermittelt werden können.
  • 10/1/20 8:08 PM
    Gorillas (Berlin): Der Lebensmittel-Lieferdienst Gorillas bereitet seinen Start in Köln vor. Das geht aus einer Stellenanzeige des Unternehmens hervor, über die zunächst das Portal Exciting Commerce berichtet hat. In der Ausschreibung heißt es: "Um unser rasches Wachstum zu unterstützen, suchen wir einen Praktikanten im Bereich Venture Development, der durch die Mitarbeit bei der Gründung von Gorillas in Köln viel unternehmerisches Wissen erwerben möchte."
    Das Start-up ist bislang nur in Berlin aktiv. Dort bietet Gorillas die Lieferung von Lebensmitteln innerhalb von zehn Minuten an - zu Einzelhandelspreisen. Die beiden Gründer Jörg Kattner und Kağan Sümer hatten zuvor unter anderem beim Kochboxen-Versender Hellofresh bzw. der Beratung Bain gearbeitet. Finanziert wird die Idee der beiden unter anderem vom Risikokapitalgeber Atlantic Food Labs.
    Die Idee der beiden Gründer hat mit Gopuff aus den USA ein prominentes Vorbild. Das 2013 gegründete Start-up konnte bereits rund eine Milliarde Dollar von Investoren einsammeln. Anders als Gorillas verlangt es für die Express-Lieferung allerdings eine Gebühr.
Tickaroo Live Blog Software
(frin)