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Hollywood-Star Edward Norton investiert in E-Auto-Hersteller e.Go

Gründer-Ticker : Hollywood-Star Edward Norton investiert in E-Auto-Hersteller e.Go

Fast jeden Tag gibt es spannende Nachrichten von Start-ups und Gründern aus NRW. Die wichtigsten Kurzinfos fassen wir in unserem Nachrichten-Blog für Sie zusammen.

  • 2/26/21 1:39 PM
    e.Go Mobile (Aachen): Die Produktion des Elektroautos e.Go Life soll im Juni 2021 in Aachen wieder anlaufen. Das gab das Unternehmen Next.e.Go Mobile am Donnerstag bekannt. Helfen soll dabei eine Finanzierungsrunde (Series B) von mehr als 30 Millionen Euro, an der sich unter anderem der Hollywood-Schauspieler Edward Norton beteiligte. Der Schauspieler setze sich schon seit mehreren Jahren für erneuerbare Energien sowie für die Reduzierung von CO2 ein, heißt es in der Pressemitteilung. Darüber hinaus investierte unter anderem der US-Risikokapitalgeber Moore Strategic Ventures, der in der Vergangenheit unter anderem beim Bildbearbeitungs-Software-Anbieter Luminar beteiligt war.
    Der Elektroauto-Hersteller e.Go war 2020 musste 2020 Insolvenz anmelden, nahm dann aber mit neuem Investor unter dem Namen Next e.Go Mobile den Betrieb wieder auf. Die Mitarbeiter, heißt es in der aktuellen Mitteilung, sollen nun nach und nach aus der Kurzarbeit zurückkehren. Geplant ist zunächst eine auf 1000 Stück limitierte Sonderedition des Kleinwagens e.Go Life.
  • 2/12/21 2:12 PM
    GridX (Aachen): Der Kölner Risikokapitalgeber Tim Schumacher (TS Ventures) und der Gründer des Energiespeicher Start-ups Sonnen, Christoph Ostermann, beteiligen sich am Aachener Start-up GridX. Das gab GridX-Gründer Andreas Booke beim Karrierenetzwerk Linkedin bekannt. Details zur Höhe des Investments oder zur Höhe der übernommenen Firmenanteile wurden bislang nicht bekanntgegeben bzw. sind noch nicht im Handelsregister einsehbar. Grid X ist eine Ausgründung aus der RWTH Aachen, hat inzwischen jedoch auch einen Zweitsitz in München. Das Start-up entwickelt eine Plattform, um dezentrale Energiequellen miteinander zu vernetzen. Mit dieser Infrastruktur soll die Energiewende vorangetrieben werden. An dem Start-up von Andreas Booke und David Ballensiefen hatte sich zuvor schon unter anderem der Kölner Risikokapitalgeber Coparion beteiligt. Tim Schumacher lernte das Team im vergangenen Jahr über eine befreundete Geschäftspartnerin kennen und war nach eigener Aussage begeistert vom Gründerteam. "In einem wirklich kniffligen Markt haben sie super Fortschritte erziehlt und verdoppeln jedes Jahr ihren Umsatz", sagt Schumacher. Noch viel wichtiger sei jedoch, dass sie an einem aus seiner Sicht zentralen Thema arbeiten: "Der Klimawandel ist aus meiner Sicht die größte Herausforderung unserer Zeit, aber das heutige Stromnetz ist nicht für die Unsicherheit und den dezentralen Charakter der erneuerbaren Energien ausgelegt. GridX arbeitet da an der nötigen Plattform, in der alle Energieressourcen miteinander verbunden sind, um letztendlich erneuerbare Energien für Jedermann zugänglich und erschwinglich zu machen." GridX wurde 2016 gegründet. 2019 machte man einen Verlust von rund 1,3 Millionen Euro. Neuere Zahlen sind bislang nicht veröffentlicht worden.
  • 2/3/21 8:34 PM
    Scale-up-Programm (NRW): Die Landesregierung möchte Start-ups in einem fortgeschrittenen Stadium (“Scale-ups“) besser fördern. Das kündigte NRW-Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart (FDP) am Mittwoch in einer Diskussionsrunde unserer Redaktion im sozialen Netzwerk Clubhouse an. Dazu sei nun eine Ausschreibung für ein Skalierungsprogramm gestartet, bei dem jährlich zehn bis 20 Start-ups aus NRW für ein bis zwei Jahre besonders gefördert werden sollen. Der Start des Programms ist bereits für September 2021 vorgesehen. Das Wirtschaftsministerium stellt dafür insgesamt 4,5 Millionen Euro bereit.Hintergrund ist eine Studie im Auftrag des Ministeriums, die Stärken und Schwächen des Start-up-Ökosystems in NRW untersuchen sollte. Ergebnis: NRW hat einen deutlichen Rückstand in der Entwicklung von größeren Tech-Start-ups. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Start-up aus Nordrhein-Westfalen eine Bewertung von mehr als 100 Millionen US-Dollar erreiche, sei derzeit deutlich geringer als in vergleichbaren Regionen in Europa und Nordamerika, lautete ein Fazit der Studie. Ein Grund dafür sei auch die mangelnde Erfahrung bei der sogenannten Skalierung, also dem schnellen Aufbau großer Unternehmen.

  • 1/20/21 10:04 AM
    Gründerfonds Ruhr (Essen): Der Risikokapitalgeber Gründerfonds Ruhr hat seit dem 1. Januar mit Jan Gräfe einen neuen Geschäftsführer. Gräfe arbeitete seit 2014 für den Berliner Medienkonzern Axel Springer und war dort zuletzt bei dessen Tochter Axel Springer Digital Ventures tätig. Beim Gründerfonds Ruhr füllt er die Lücke in der Geschäftsführung, die dort zuletzt durch den Rückzug von Aristotelis Nastos entstanden war. Dieser hatte sich im vergangenen Jahr aus privaten Gründen von dem Posten zurückgezogen. Der 36-jährige Gräfe, der in Köln studiert hat, wird künftig gemeinsam mit dem bisherigen Geschäftsführer Thorsten Reuter für den Fonds verantwortlich sein. „Jan Gräfe hat genau die richtigen Erfahrungen – sowohl im Bereich Venture Finanzierung und der Weiterentwicklung von Portfoliounternehmen als auch in der Digitalwirtschaft“, so Michael Stölting, Mitglied des Vorstands der landeseigenen Förderbank NRW-Bank, die den Gründerfonds Ruhr 2017 gemeinsam mit dem Initiativkreis Ruhr ins Leben gerufen hatte. Der Fonds hat ein Volumen von rund 35 Millionen Euro. Bislang investierte man in sechs Start-ups aus der Region, darunter die Bochumer Lernplattform Masterplan und das Bergbau-Start-up Talpasolutions.
  • 1/12/21 2:00 PM
    Taxy.io (Aachen): Das Steuer-Start-up bekommt frisches Geld von Investoren. Neben dem Bestandsinvestor Techvision-Fonds I steigt unter anderem auch der Münchner Risikokapitalgeber 42Cap bei den Aachenern ein. Im Handelsregister ist die am Dienstag verkündete Finanzierungsrunde, bei der nach Angaben der hinter dem Techvision-Fonds stehenden S-UBG-Gruppe ein siebenstelliger Betrag investiert wurde, noch nicht sichtbar. Angesichts des Investmentfokus von 42Cap dürfte es sich bei der Finanzierungsrunde um einen niedrigen einstelligen Millionenbetrag handeln.
    Das Unternehmen ist eine Ausgründung aus der RWTH Aachen und wurde im April 2018 von Sven Peper, Daniel Kirch, Steffen Kirchhoff und Sven Weber gegründet. Taxy.io entwickelt Software-Lösungen für Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, Bilanzbuchhalter und Mitarbeiter in Finanzabteilungen. „Nach wie vor müssen Steuerkanzleien und Wirtschaftsprüfungsgesellschaften viel Geld und Zeit in Recherchearbeit und Fachliteratur investieren“, wird Daniel Kirch in der Pressemitteilung zitiert: „Mit unseren Automatisierungslösungen ist heute schon eine Arbeitszeitersparnis von über 20 Prozent in der gestaltenden Steuerberatung möglich." Das Start-up konnte bereits 2019 eine Seed-Runde abschließen.
  • 12/18/20 11:42 AM
    Next e.Go Mobile (Aachen): Der Elektroauto-Hersteller aus Aachen ist zurück. Anfang des kommenden Jahres soll die Produktion im Aachener Werk wieder anlaufen, teilte das Unternehmen in dieser Woche mit. Der vom Aachener Professor Günther Schuh gegründete Auto-Hersteller musste in diesem Jahr Insolvenz anmelden. Ein niederländischer Investor sicherte sich aber den Zugriff auf Teile des Unternehmens und startete nach dem Betriebsübergang am 1. September mit der Next e.Go Mobile neu. Im ersten Quartal 2021 soll dann auch die Zulassung als Fahrzeughersteller wieder vorliegen. Das Unternehmen hat auch unter neuer Führung, Ulrich Hermann löste Günther Schuh als Vorstandschef ab, große Pläne. So wurde mit dem Investitions- und Handelsarm des griechischen Staates, Enterprise Greece, diese Woche eine Absichtserklärung zur Gründung eines Joint Ventures in Griechenland abgeschlossen. Griechenland könnte damit schon bald der erste Produktionsstandort außerhalb Deutschlands für die e.GO Life Plattform, auf der das Elektroauto basiert, sein.
  • 12/11/20 1:25 PM
    VMRay (Bochum): Das IT-Security-Start-up VMRay hat 15 Millionen Dollar von Investoren eingesammelt und erweitert damit seine Series-B-Finanzierungsrunde auf 25 Millionen Dollar.
    Das Start-up wurde 2013 von Carsten Willems und Ralf Hund in Bochum gegründet und entwickelt Sicherheitssoftware. Viele der weltweit größten Unternehmen würden sich inzwischen auf VMRay verlassen, um ihre Netzwerke zu verteidigen, hatte Gründer Carsten Willems vor einiger Zeit gesagt. Gemeinsam mit Hund hatte er das Start-up gegründet, um die Erkenntnisse aus ihrer Arbeit am Bochumer Horst-Görtz-Institut für IT-Sicherheit in die Praxis zu übertragen.
    Im September 2019 hatte VMRay bekanntgegeben, dass man zehn Millionen Euro von Investoren eingesammelt habe. Damals war Digital+-Partners aus München bei den Bochumern eingestiegen, etwas mehr als ein Jahr später hat der Risikokapitalgeber sein Investment genauso wie eCapital aus Münster erweitert. Der Risikokapitalgeber eCapital pflegt seit Jahren enge Kontakte zum Horst-Görtz-Institut und hält nun noch knapp 18 Prozent der Anteile an VMRay. Der Bonner Hightech-Gründerfonds, der sich sehr früh an dem Start-up beteiligt hat, kommt auf zehn Prozent. Trotz der aktuellen Wirtschaftslage sei man zuversichtlich, dass die Nachfrage nach wirklich innovativen, unternehmenskritischen Cybersicherheitslösungen, wie sie von VMRay entwickelt werden, weiterhin steigen werde, wird Thomas Jetter, Geschäftsführer bei Digital+ Partners in einer Pressemitteilung zitiert. Potenzial für weiteres Wachstum ist vorhanden, allein schon in der Weltspitze: Nach Angaben von VMRay gehören drei der sogenannten FAANG-Unternehmen bereits zum Kundenstamm. Mit FAANG werden die Tech-Riesen Facebook, Amazon, Apple, Netflix und Google bezeichnet. Im Umkehrschluss bedeutet das: Zwei können sich noch für VMRay entscheiden.
  • 11/26/20 11:42 PM
    Sastrix (Köln): Ihr Talent als Gründer haben Sven Lackinger und Maximilian Messing bereits mit Evopark unter Beweis gestellt. Das Start-up wollte die Nutzung von Parkhäusern für Autofahrer vereinfachen - und war dabei so erfolgreich, dass es vom Mittelständler Scheidt&Bachmann, einem Spezialisten im Bereich der Parkhaus-Technik, aufgekauft wurde. Nun haben Lackinger und Messing ein neues Start-up gegründet: Sastrix. Das Start-up will Unternehmen dabei helfen, die jeweils ideale Kombination von Software-as-a-Service-Lösungen zu finden und dabei Geld zu sparen. Nun konnte das 2020 gegründete Start-up in einer Pre-Seed-Runde insgesamt 1,3 Millionen Dollar Kapital von Investoren einsammeln. Angeführt wurde die Runde vom Kölner Business Angel Tim Schumacher und seinem Investment-Vehikel TS Ventures. Außerdem investierte unter anderem der Risikokapitalgeber Discovery. Im Handelsregister ist die Finanzierungsrunde noch nicht eingetragen. Bislang hielten die beiden Gründer jeweils 45 Prozent der Anteile, ihre früheren Evopark-Kollegen Marik Hermann und Tobias Weiper kamen auf je fünf Prozent.
    Die Idee zu Sastrix entstand nach eigenen Angaben aus eigener Erfahrung. "Bei unserem letzten Unternehmen hatten wir bereits die Schwierigkeit, Software-as-a-Service-Tools effektiv zu verwalten", sagt Sven Lackinger. Man habe tonnenweise ungenutzte Lizenzen gehabt, habe Verlängerungsdaten verpasst und habe keine Vergleichsmöglichkeiten bei Preisverhandlungen mit Anbietern gehabt. "Als wir andere Firmen unter die Lupe nahmen, stellten wir fest, dass dies tatsächlich ein häufiges Problem ist und bis zu 30 Prozent ihres Software-Budgets verschwendet werden", sagt Sven Lackinger.
  • 11/20/20 12:00 PM
    M2P-Labs (Baesweiler): Der amerikanische Messinstrumente-Hersteller Beckmann Coulter übernimmt das Biotechnologie-Start-up M2P-Labs aus Baesweiler. Über die Höhe des Kaufpreises wurde Stillschweigen vereinbart. Vonseiten des Bonner Hightech-Gründerfonds (HTGF), der als erster Risikokapitalgeber bereits 2006 bei dem Start-up einstieg, heißt es jedoch: "Diese Transaktion zeigt, dass sehr erfolgreiche Exits auch in Corona-Zeiten möglich sind."
    M2P-Labs ging 2005 als Spin-Off aus der RWTH Aachen hervor und ist ein Hersteller von innovativen Laboranalysegeräten. Kunden kommen aus den Bereichen Pharmazie, Biotechnologie und Chemie. Das Unternehmen, das von Matthias Eggers und Christoph Petry geleitet wird, war in den vergangenen Jahren mit Unterstützung von Risikokapitalgebern gewachsen und hat inzwischen auch Standorte in den USA und Hongkong. Neben dem HTGF beteiligte sich unter anderem ab 2008 auch die S-UBG aus Aachen über ihren Seed-Fonds.
    Das Geschäft von M2P-Labs entwickelte sich zuletzt offenbar gut. Darauf deuten zumindest Zahlen hin, die im Bundesanzeiger veröffentlicht wurden. 2019 konnte das Unternehmen demnach einen Gewinn von rund 1,2 Millionen Euro machen - eine deutliche Steigerung gegenüber dem Vorjahr, in dem am Ende ein Überschuss von rund 830.000 Euro blieb. Beckmann Coulter wiederum ist ein weltweit tätiges Unternehmen mit mehr als 10.000 Mitarbeitern. Der deutsche Hauptsitz ist in Krefeld.
  • 11/12/20 11:29 PM
    Rightnow (Düsseldorf): Tolle Auszeichnung für die drei Gründer des Düsseldorfer Start-ups Rightnow - Phillip Eischet, Torben Antretter und Benedikt Quarch haben es auf die Forbes-Liste "Top 30 unter 30" geschafft. Das US-Wirtschaftsmagazin hat auch in diesem Jahr wieder jeweils 30 junge Talente unter 30 Jahren in Deutschland, Österreich und der Schweiz ausgezeichnet, die "zeigen, welche Kraft unternehmerisches Denken und innovative Ideen haben, um unsere Probleme zu lösen", wie es auf der Internetseite von Forbes heißt. Neben den Rightnow-Gründern finden sich auf der Liste der 30 jungen deutschen Hoffnungsträger prominente Köpfe wie Klimaaktivistin Luisa Neubauer, Tennis-Star Alexander Zverev, Künstler Leon Löwentraut sowie die Influencerinnen Pamela Reif und Shirin David. Eine Jury wählte die Gewinner aus rund 1500 Nominierungen aus.
    Das Legal-Tech Rightnow wurde 2017 gegründet und hat sich darauf spezialisiert, Kundenansprüche bei Flugstornierungen, Bahnverspätungen oder anderen rechtlichen Problemen aufzukaufen, zu bündeln und dann an Anwälte weiterzugeben. Dabei verdient man einerseits an der Differenz zwischen dem Wert der Forderung und dem, was man dem Kunden dafür bietet, und andererseits an Servicegebühren, die Anwälte an Rightnow zahlen müssen. Das Konzept hat unter anderem den aus der Fernsehsendung "Die Höhle der Löwen" bekannten Investor Carsten Maschmeyer sowie die Gründer der Hotelsuchmaschine Trivago überzeugt, die in Rightnow investierten. In der Corona-Krise geriet das Geschäftsmodell allerdings unter Druck - denn der Einbruch im Reisebereich führte auch zu einem Einbruch von Stornierungen und Verspätungen. Die Gründer mussten improvisieren - und entwickelten laut Investor Carsten Maschmeyer eine Lösung, mit der sie Reiseveranstalter unterstützten, Kundengelder zurückzuzahlen. "Entschlossenheit, die sich ausgezahlt hat", lobt Maschmeyer: "Das Jahr 2020 werden sie erneut mit einem Rekordwachstum abschließen".
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(frin)