Das erwartet Besucher beim Ruhr-Summit 2019 in Bochum

Vom 29. bis 30. Oktober : Die Gründerszene trifft sich in Bochum

In der Jahrhunderthalle findet Ende Oktober die vierte Auflage der Digitalkonferenz Ruhr-Summit statt. Das Programm ist diesmal noch internationaler – und mit etwas Glück gelingt sogar ein Weltrekord.

Der Ruhr-Summit hat sich in den vergangenen Jahren zu einer der wichtigsten Gründerkonferenzen in NRW und Deutschland entwickelt – nun wollen die Macher noch einen Schritt weiter gehen. Die aktuelle vierte Auflage am 29. und 30. Oktober 2019 in der Bochumer Jahrhunderthalle stellt das Geschäft zwischen Firmenkunden, den B2B-Bereich, in den Mittelpunkt. Gleichzeitig wird die Konferenz noch internationaler. Und dann soll es ja auch noch einen Weltrekordversuch geben.

„Die Startup-Region Ruhr legt kräftig zu und kann gerade in Bereichen wie Industrial-Tech, IT-Security oder eHealth ihre großen Vorteile ausspielen“, sagt Veranstalter Oliver Weimann von der 360 Online Performance Group (360 OPG). Der Ruhr-Summit solle sich in diesem Zuge als Leuchtturm-Event für ganz NRW etablieren. 2018 ist dies den Machern bereits gut gelungen, 400 Start-up-Teams sowie 4500 Teilnehmer kamen zu der Veranstaltung. Dieses Jahr soll der Besucherrekord erneut gebrochen werden.

Auf der Bühne stehen die Gründer von Home24 und Hometogo

Helfen dürfte dabei ein spannendes Programm mit vielen namhaften nationalen und lokalen Rednern. So werden aus Berlin die Chefs des Online-Möbelhändlers Home24, Marc Appelhoff, und der Ferienhaus-Suchmaschine Hometogo, Patrick Andrä, erwartet. Aus der Region kommen unter anderem Urlaubsguru-Gründer Daniel Marxx aus Holzwickede oder der Bochumer Masterplan-Chef Stefan Peukert. Aus Hamburg wird zudem OMR-Gründer Philipp Westermeyer erwartet, der im vergangenen Jahr den Unternehmer Carsten Maschmeyer auf der Bühne interviewte und diesmal zusammen mit dem Düsseldorfer Internet-Investor Sven Schmidt einen Live-Podcast aufnehmen wird. Der Deutschland-Chef des E-Roller-Startups Tier Mobility, Philip Reinckens, wiederum wird unter anderem mit Bochums Oberbürgermeister Thomas Eiskirch über die Zukunft der Mobilität diskutieren.

Gleichzeitig wird der Ruhr-Summit deutlich internationaler. Ein großer Teil des Programms findet auf Englisch statt – einige Start-up-Pitches etwa, aber auch die Präsentation des Gründers des Kölner Start-ups Homelike, Dustin Figge. Auf einer internationalen Bühne wird zudem der Fokus im Laufe der zwei Tage immer wieder auf die Start-up-Ökosysteme im Ausland gelegt, von Afrika bis Russland.

Das Ruhrgebiet soll in das Guiness Buch der Rekorde

Ziel des Summits ist es, Grenzen zu überwinden und zu vernetzen – und das nicht nur international. Es geht auch darum, Gründer mit Konzernen und Mittelstand aus der Region zusammenzubringen. Dass dies viel Sinn machen kann, davon ist Dirk Opalka, Geschäftsführer des Initiativkreis Ruhr, überzeugt: „Wir sind auf dem besten Weg, das Ruhrgebiet zum wichtigsten Hotspot für innovative, technologiegetriebene und industrienahe Start-ups in Deutschland zu machen.“ Der Ruhr-Summit bringe dabei alle wesentlichen Akteure zusammen.

Start-ups und Unternehmen können sich so beispielsweise auf einer Expo präsentieren. Außerdem können sie dazu beitragen, das Ruhrgebiet als Gründerregion ins Guiness Buch der Rekorde zu bringen. So soll ein Rekord für den „Längsten Business-Pitch der Welt“ aufgestellt werden. Es gilt, die Marke von 30 Stunden zu brechen. Unter den Teilnehmern wird unter anderem ein Kommunikationspaket im Wert von 10.000 Euro verlost.

Mehr von RP ONLINE