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Crealize baut neues Gründerzentrum in Essen

Gründer-Ticker : Crealize baut neues Gründerzentrum in Essen

Fast jeden Tag gibt es spannende Nachrichten von Start-ups und Gründern aus NRW. Die wichtigsten Kurzinfos fassen wir in unserem Nachrichten-Blog für Sie zusammen.

  • 4/15/21 9:42 PM
    Crealize (Essen): FitX-Gründer Jacob Fatih will mit seiner Unternehmensschmiede Crealize in Essen ein neues Gründerzentrum bauen. Dieses soll bis Jahresende auf einem 9600 Quadratmeter großen, ehemaligen Industriegelände im Stadtteil Westend entstehen. Neben Arbeitsplätzen und Büros in einem Co-Working-Space soll es unter anderem auch ein rund 400 Quadratmeter großes Fitnessstudio geben. Kleinere und größere Hallen sollen selbst Handwerk ermöglichen. Crealize wurde 2015 von Jacob Fatih und David Ewald gegründet mit dem Ziel, andere Menschen bei Gründungen zu unterstützen. Bis zu 1000 Unternehmen will Crealize so langfristig aufbauen - für einige von ihnen könnte der geplante Campus eine neue Heimat werden. Das Unternehmen ist dabei besonders im Fitness- und Lifestyle-Sektor unterwegs. So gehört unter anderem der bei Basketballern beliebte Modehändler Kickz zu Crealize.
  • 3/24/21 9:05 PM
    Borussia Dortmund (Dortmund): Der Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund investiert in Onefootball. Dies gab das Berliner Start-up am Mittwoch bekannt. Neben dem BVB investierte auch der Deutsche Fußball-Verband. Onefootball will die weltweit größte Fußball-Plattform aufbauen. Über die App des Unternehmens können sich Fußball-Fans mit allen Nachrichten ihres Lieblingsvereins versorgen lassen. Borussia Dortmund ist dabei nicht der erste Verein, der sich an Onefootball beteiligt. Auch andere Branchengrößen wie der FC Bayern München, Arsenal London, Paris St. Germain oder Olympique Marseille sind bereits investiert und halten zwischen 0,26 und 0,94 Prozent der Anteile. Wie hoch der Anteil von Borussia Dortmund ist, ist im Handelsregister bisher nicht ersichtlich. Es dürfte sich jedoch um eine ähnliche Größenordnung handeln.
    Onefootball wurde 2008 von Lucas von Cranach in Bochum gegründet, der Firmensitz wurde allerdings bereits 2010 nach Berlin verlegt. Die App erreicht laut eigenen Angaben 85 Millionen Menschen und ist damit die größte Fußball-App der Welt. Doch bislang gibt es große Probleme, trotz dieser Größe nennenswerte Umsätze zu erzielen. 2019 lagen diese mit rund 11,5 Millionen Euro nur knapp 0,8 Millionen Euro über dem Vorjahreswert. Wichtigste Einnahmequelle des Unternehmens ist Werbung in der App. Gleichzeitig fiel ein Verlust von rund 13,3 Millionen Euro an. Die Verluste stiegen im Vergleich zum Vorjahr stärker als die Umsätze.
  • 3/19/21 1:00 PM
    NRWalley (Düsseldorf): Der Start-up-Verband NRWalley hat drei neue Regionalsprecher gewonnen. Diese sollen künftig in den jeweiligen Regionen Ansprechpartner für Start-ups sein und gleichzeitig den Verband vor Ort repräsentieren. Dabei vertritt Torben Feil künftig die Region Südwestfalen. Feil ist hauptberuflich Gründer und Geschäftsführer des Unternehmerverlags Südwestfalen, der ein Magazin herausbringt und verschiedene Events organisiert. Das Bergische Land wird künftig von Roland Voß und Tobias Szarowicz vertreten. Voß ist Gründer von "Sportsforcharity", Szarowicz hat in der Vergangenheit unter anderem für den Bundesverband Deutsche Startups gearbeitet. Der Verein sucht darüber hinaus aktuell auch nach einem Geschäftsführer, der sich hauptamtlich um die Belange des Vereins kümmert. Bislang leisten Ehrenamtler den Großteil der Vereinsarbeit. NRWalley wurde vor rund einem Jahr als eigenständiger Verein gegründet, nachdem man zuvor die Landesgeschäftsstelle des Bundesverbands Deutsche Startups war.
  • 3/11/21 10:57 PM
    Swarm Tech Industries/Teils_mit_X/El Visar (Mönchengladbach): Drei Start-ups werden demnächst in Mönchengladbach zwei Gründer-WGs beziehen. Die drei Jung-Unternehmen hatten sich um das Starterkit beworben, dass nach 2019 zum zweiten Mal in Mönchengladbach ausgeschrieben worden war. Dabei können Gründer ein Jahr lang kostenlos in einer Wohnung im Stadtteil Rheydt wohnen und erhalten zusätzlich ein Mentoring-Programm, mit dem sie beim Aufbau ihres Unternehmens unterstützt werden sollen. Das Starterkit wird unter anderem von der Wirtschaftsförderung WFMG und dem Verein NextMG vergeben. Eine Jury kürte am Mittwoch die drei Sieger, nachdem sich zuvor knapp zehn Start-ups beworben hatten.
    Yusuf Ismail will mit seinem Start-up Swarm Tech Industries Schwarmintelligenz auf Drohnenroboter übertragen, um damit beispielsweise die vorausschauende Wartung für Industrieanlagen zu ermöglichen. Kristina Mituzaite und Viktor Yotov wiederum wollen mit Teils_mit_X eine Art Online-Bibliothek aufbauen, durch die ungenutzte Gegenstände für kleines Geld in der Nachbarschaft oder etwa unter Studierenden verliehen werden können. Elvira Sakiri arbeitet hingegen an einem physischen Produkt: Sie will mit El Visar eine intelligente Handtasche auf den Markt bringen - inklusive Ortungsfunktion und Diebstahlschutz.
    Um das Starterkit konnten sich Start-ups bewerben, die sich in der Gründungsphase befinden und planen, mit ihrem Produkt oder Service innerhalb von zwölf Monaten im Markt zu starten. Der Wettbewerb wurde 2019 das erste Mal ausgeschrieben. Damals gewann das Start-up Eeden, das an einem Recyclingverfahren für Textilien arbeitet.
  • 2/26/21 1:39 PM
    e.Go Mobile (Aachen): Die Produktion des Elektroautos e.Go Life soll im Juni 2021 in Aachen wieder anlaufen. Das gab das Unternehmen Next.e.Go Mobile am Donnerstag bekannt. Helfen soll dabei eine Finanzierungsrunde (Series B) von mehr als 30 Millionen Euro, an der sich unter anderem der Hollywood-Schauspieler Edward Norton beteiligte. Der Schauspieler setze sich schon seit mehreren Jahren für erneuerbare Energien sowie für die Reduzierung von CO2 ein, heißt es in der Pressemitteilung. Darüber hinaus investierte unter anderem der US-Risikokapitalgeber Moore Strategic Ventures, der in der Vergangenheit unter anderem beim Bildbearbeitungs-Software-Anbieter Luminar beteiligt war.
    Der Elektroauto-Hersteller e.Go war 2020 musste 2020 Insolvenz anmelden, nahm dann aber mit neuem Investor unter dem Namen Next e.Go Mobile den Betrieb wieder auf. Die Mitarbeiter, heißt es in der aktuellen Mitteilung, sollen nun nach und nach aus der Kurzarbeit zurückkehren. Geplant ist zunächst eine auf 1000 Stück limitierte Sonderedition des Kleinwagens e.Go Life.
  • 2/12/21 2:12 PM
    GridX (Aachen): Der Kölner Risikokapitalgeber Tim Schumacher (TS Ventures) und der Gründer des Energiespeicher Start-ups Sonnen, Christoph Ostermann, beteiligen sich am Aachener Start-up GridX. Das gab GridX-Gründer Andreas Booke beim Karrierenetzwerk Linkedin bekannt. Details zur Höhe des Investments oder zur Höhe der übernommenen Firmenanteile wurden bislang nicht bekanntgegeben bzw. sind noch nicht im Handelsregister einsehbar. Grid X ist eine Ausgründung aus der RWTH Aachen, hat inzwischen jedoch auch einen Zweitsitz in München. Das Start-up entwickelt eine Plattform, um dezentrale Energiequellen miteinander zu vernetzen. Mit dieser Infrastruktur soll die Energiewende vorangetrieben werden. An dem Start-up von Andreas Booke und David Ballensiefen hatte sich zuvor schon unter anderem der Kölner Risikokapitalgeber Coparion beteiligt. Tim Schumacher lernte das Team im vergangenen Jahr über eine befreundete Geschäftspartnerin kennen und war nach eigener Aussage begeistert vom Gründerteam. "In einem wirklich kniffligen Markt haben sie super Fortschritte erziehlt und verdoppeln jedes Jahr ihren Umsatz", sagt Schumacher. Noch viel wichtiger sei jedoch, dass sie an einem aus seiner Sicht zentralen Thema arbeiten: "Der Klimawandel ist aus meiner Sicht die größte Herausforderung unserer Zeit, aber das heutige Stromnetz ist nicht für die Unsicherheit und den dezentralen Charakter der erneuerbaren Energien ausgelegt. GridX arbeitet da an der nötigen Plattform, in der alle Energieressourcen miteinander verbunden sind, um letztendlich erneuerbare Energien für Jedermann zugänglich und erschwinglich zu machen." GridX wurde 2016 gegründet. 2019 machte man einen Verlust von rund 1,3 Millionen Euro. Neuere Zahlen sind bislang nicht veröffentlicht worden.
  • 2/3/21 8:34 PM
    Scale-up-Programm (NRW): Die Landesregierung möchte Start-ups in einem fortgeschrittenen Stadium (“Scale-ups“) besser fördern. Das kündigte NRW-Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart (FDP) am Mittwoch in einer Diskussionsrunde unserer Redaktion im sozialen Netzwerk Clubhouse an. Dazu sei nun eine Ausschreibung für ein Skalierungsprogramm gestartet, bei dem jährlich zehn bis 20 Start-ups aus NRW für ein bis zwei Jahre besonders gefördert werden sollen. Der Start des Programms ist bereits für September 2021 vorgesehen. Das Wirtschaftsministerium stellt dafür insgesamt 4,5 Millionen Euro bereit.Hintergrund ist eine Studie im Auftrag des Ministeriums, die Stärken und Schwächen des Start-up-Ökosystems in NRW untersuchen sollte. Ergebnis: NRW hat einen deutlichen Rückstand in der Entwicklung von größeren Tech-Start-ups. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Start-up aus Nordrhein-Westfalen eine Bewertung von mehr als 100 Millionen US-Dollar erreiche, sei derzeit deutlich geringer als in vergleichbaren Regionen in Europa und Nordamerika, lautete ein Fazit der Studie. Ein Grund dafür sei auch die mangelnde Erfahrung bei der sogenannten Skalierung, also dem schnellen Aufbau großer Unternehmen.

  • 1/20/21 10:04 AM
    Gründerfonds Ruhr (Essen): Der Risikokapitalgeber Gründerfonds Ruhr hat seit dem 1. Januar mit Jan Gräfe einen neuen Geschäftsführer. Gräfe arbeitete seit 2014 für den Berliner Medienkonzern Axel Springer und war dort zuletzt bei dessen Tochter Axel Springer Digital Ventures tätig. Beim Gründerfonds Ruhr füllt er die Lücke in der Geschäftsführung, die dort zuletzt durch den Rückzug von Aristotelis Nastos entstanden war. Dieser hatte sich im vergangenen Jahr aus privaten Gründen von dem Posten zurückgezogen. Der 36-jährige Gräfe, der in Köln studiert hat, wird künftig gemeinsam mit dem bisherigen Geschäftsführer Thorsten Reuter für den Fonds verantwortlich sein. „Jan Gräfe hat genau die richtigen Erfahrungen – sowohl im Bereich Venture Finanzierung und der Weiterentwicklung von Portfoliounternehmen als auch in der Digitalwirtschaft“, so Michael Stölting, Mitglied des Vorstands der landeseigenen Förderbank NRW-Bank, die den Gründerfonds Ruhr 2017 gemeinsam mit dem Initiativkreis Ruhr ins Leben gerufen hatte. Der Fonds hat ein Volumen von rund 35 Millionen Euro. Bislang investierte man in sechs Start-ups aus der Region, darunter die Bochumer Lernplattform Masterplan und das Bergbau-Start-up Talpasolutions.
  • 1/12/21 2:00 PM
    Taxy.io (Aachen): Das Steuer-Start-up bekommt frisches Geld von Investoren. Neben dem Bestandsinvestor Techvision-Fonds I steigt unter anderem auch der Münchner Risikokapitalgeber 42Cap bei den Aachenern ein. Im Handelsregister ist die am Dienstag verkündete Finanzierungsrunde, bei der nach Angaben der hinter dem Techvision-Fonds stehenden S-UBG-Gruppe ein siebenstelliger Betrag investiert wurde, noch nicht sichtbar. Angesichts des Investmentfokus von 42Cap dürfte es sich bei der Finanzierungsrunde um einen niedrigen einstelligen Millionenbetrag handeln.
    Das Unternehmen ist eine Ausgründung aus der RWTH Aachen und wurde im April 2018 von Sven Peper, Daniel Kirch, Steffen Kirchhoff und Sven Weber gegründet. Taxy.io entwickelt Software-Lösungen für Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, Bilanzbuchhalter und Mitarbeiter in Finanzabteilungen. „Nach wie vor müssen Steuerkanzleien und Wirtschaftsprüfungsgesellschaften viel Geld und Zeit in Recherchearbeit und Fachliteratur investieren“, wird Daniel Kirch in der Pressemitteilung zitiert: „Mit unseren Automatisierungslösungen ist heute schon eine Arbeitszeitersparnis von über 20 Prozent in der gestaltenden Steuerberatung möglich." Das Start-up konnte bereits 2019 eine Seed-Runde abschließen.
  • 12/18/20 11:42 AM
    Next e.Go Mobile (Aachen): Der Elektroauto-Hersteller aus Aachen ist zurück. Anfang des kommenden Jahres soll die Produktion im Aachener Werk wieder anlaufen, teilte das Unternehmen in dieser Woche mit. Der vom Aachener Professor Günther Schuh gegründete Auto-Hersteller musste in diesem Jahr Insolvenz anmelden. Ein niederländischer Investor sicherte sich aber den Zugriff auf Teile des Unternehmens und startete nach dem Betriebsübergang am 1. September mit der Next e.Go Mobile neu. Im ersten Quartal 2021 soll dann auch die Zulassung als Fahrzeughersteller wieder vorliegen. Das Unternehmen hat auch unter neuer Führung, Ulrich Hermann löste Günther Schuh als Vorstandschef ab, große Pläne. So wurde mit dem Investitions- und Handelsarm des griechischen Staates, Enterprise Greece, diese Woche eine Absichtserklärung zur Gründung eines Joint Ventures in Griechenland abgeschlossen. Griechenland könnte damit schon bald der erste Produktionsstandort außerhalb Deutschlands für die e.GO Life Plattform, auf der das Elektroauto basiert, sein.
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(frin)