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Bochumer Start-up Salesviewer expandiert in die USA

Gründer-Ticker : Bochumer Start-up Salesviewer expandiert in die USA

Fast jeden Tag gibt es spannende Nachrichten von Start-ups und Gründern aus NRW. Die wichtigsten Kurzinfos fassen wir in unserem Nachrichten-Blog für Sie zusammen.

  • 9/17/20 9:05 PM
    Salesviewer (Bochum): Das Technologie-Start-up Salesviewer expandiert in die USA. Bei einem Besuch von NRW-Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart und Bochums Oberbürgermeister Thomas Eiskirch stellte Firmengründer Benjamin Zaczek den neuen Vertriebschef für die Vereinigten Staaten vor: Axel Stammel. Zaczek kennt den Deutsch-Amerikaner schon seit vielen Jahren, der erfahrene Vertriebler soll nun von Atlanta aus dabei helfen, sich am US-Markt zu etablieren. "Wir wollten dieses Jahr eigentlich ein Büro in New York eröffnen", sagt Zaczek: "Dann kam Corona." Dennoch habe man sich entschieden, mit einem Team in den USA zu starten. "Atlanta ist eine Boom-Town und eine Tech-Town, damit haben wir viel Angriffspotenzial", sagt Axel Stammel. Salesviewer wurde in Bochum gegründet und bietet seinen Kunden, darunter die Stellenbörse Stepstone oder der Großkonzern Linde, die Möglichkeit, Besuche auf Internetseiten datenschutzkonform zu identifizieren, um dem Vertrieb so zusätzliche Informationen für die Kundenakquise zu geben. Die Software wird inzwischen auch von der Bochumer Wirtschaftsförderung genutzt, verriet Thomas Eiskirch. Statt darauf zu warten, dass Unternehmer sich melden, um eine Dienstleistung zu erfragen, können die Mitarbeiter nun selber aktiv werden. "Dadurch sind wir schneller als andere", sagt Eiskirch.
  • 8/27/20 9:01 PM
    McMakler (Berlin): Der Düsseldorfer Lukas Pieczonka hat das von ihm mitgegründete Berliner Start-up McMakler verlassen. Eine Sprecherin des Immobilien-Start-ups bestätigte entsprechende Informationen unserer Redaktion. Demnach ist Pieczonka bereits zum 30. Juni bei McMakler ausgeschieden. Öffentlich bekannt war dies jedoch bislang nicht. Damit haben sich innerhalb weniger Monate beide Gründer aus dem Start-up zurückgezogen. Bereits zum Jahreswechsel war Hanno Heintzenberg ausgeschieden. Pieczonka und Heintzenberg, die sich noch aus der Schulzeit am Suitbertus Gymnasium in Düsseldorf-Kaiserswerth kennen, hatten McMakler seit 2015 gemeinsam aufgebaut. Bereits 2018 war jedoch auch Felix Jahn, Gründer des Online-Möbelhändlers Home24 und Gründungsinvestor bei McMakler, in die Geschäftsführung eingestiegen. Unstimmigkeiten in der Führung sind laut einer Sprecherin von McMakler jedoch nicht der Grund für den Rückzug von Pieczonka: "Felix Jahn war Ideengeber und Gründungsinvestor und kennt Lukas aus den Anfangstagen von Home24, als Lukas einer der ersten Mitarbeiter war. Da kennt man sich so gut, da gibt es keine Unstimmigkeiten." Unklar ist, wie es für Piezconka nach seinem Ausscheiden bei McMakler weitergeht. Vom Unternehmen heißt es dazu lediglich: "Er macht jetzt erst einmal eine verdiente Pause und wird sich dann sicherlich neuen unternehmerischen Themen zuwenden." McMakler wurden 2015 in Berlin gegründet und digitalisiert die Makler-Tätigkeiten.
  • 8/21/20 8:12 AM
    Masterplan (Bochum): Das Bochumer Start-up Masterplan bekommt in der Corona-Krise frisches Geld von Investoren. Nach Informationen unserer Redaktion sind die NRW.Bank und die RAG-Stiftung mit einem einstelligen Millionenbetrag in Form eines Wandeldarlehens bei Masterplan eingestiegen, über dessen Online-Lernplattform sich Mitarbeiter von Unternehmen digital weiterbilden können. Bei einem Wandeldarlehen bekommen Unternehmen frisches Kapital, das anschließend in Firmenanteile umgewandelt werden kann. "Von April bis Juni war die Unsicherheit bei vielen Unternehmen groß", sagt Gründer Stefan Peukert: "Jetzt zieht das Geschäft aber wieder an." Mittel- bis langfristig, ist Peukert überzeugt, werde Masterplan durch den durch die coronabedingten Einschränkungen ausgelösten Digitalisierungsschub sogar profitieren.
  • 8/7/20 10:53 AM
    Frank Thelen (Bonn): Neuer Investor für Thelens Beteiligung Ankerkraut. EMZ Partners übernimmt für einen zweistelligen Millionenbetrag 20 Prozent der Anteile an dem Hersteller von Kräuter-Mischungen, bei dem der Bonner Investor 2016 im Rahmen der Fernsehsendung "Die Höhle der Löwen" eingestiegen war. 300.000 Euro soll Thelen damals für 20 Prozent an dem Unternehmen bezahlt haben. Neben den Ankerkraut-Gründern verkaufen auch Thelens Investment-Fonds Freigeist Capital sowie der Bochumer Investor Matthias Knälmann einen Teil ihrer Anteile. Laut Freigeist handelt es sich um das erfolgreichste Geschäft in der Geschichte der Fernsehsendung "Die Höhle der Löwen". Nach Firmenangaben macht Ankerkraut inzwischen jährlich einen zweistelligen Millionenumsatz. Wie sich die Firmenanteile künftig verteilen, ist noch unklar. Die Transaktion wurde noch nicht im Handelsregister veröffentlicht. Klar ist jedoch: Frank Thelen und sein Team dürften ihren damaligen Einsatz bei Ankerkraut vervielfacht haben.

  • 7/2/20 10:42 PM
    Maschinensucher (Essen): Das Start-up Maschinensucher, eine Plattform für Gebrauchtmaschinen, hat den niederländischen Konkurrenten Werktuigen.nl übernommen. Dies teilte Marketing-Chef Sven Schmidt in einem Video im Karriereportal LinkedIn mit. Werktuigen.nl ist laut Schmidt der Marktführer in den Niederlanden und in Belgien. Schmidt geht davon aus, dass es bei den Plattformen, über die man Gebrauchtmaschinen suchen kann, ebenso zu Konsolidierungen kommen wird, wie auf anderen Plattform-Märkten. Durch Übernahmen versucht Maschinensucher daher, die eigene Marktmacht zu stärken. So wurde in der Vergangenheit bereits der Anbieter Truckscout24 übernommen. Das Start-up beschäftigt inzwischen nach eigenen Angaben 40 Mitarbeiter.
  • 5/28/20 7:34 PM
    Kid-Coins (Düsseldorf): Mit seinem Start-up Kid-Coins entwickelt der Gründer Phillipe Münzenmaier ein digitales Belohnungssystem für Kinder - und begeisterte damit unter anderem Marcus Stahl. Dieser ist einer der beiden Gründer von Boxine, dem Unternehmen hinter den beliebten Tonieboxen, und investierte bei Kid-Coins nun erstmals als Business-Angel eigenes Geld. Die App biete eine Lösungsmöglichkeit für ein Problem im Familienalltag, sagt Stahl. Zudem hätte ihn der Gründer aufgrund seiner Leidenschaft und Kompetenz überzeugt.
    Mit der Kid-Coins-App können Kinder digitale Münzen sammeln, wenn sie bestimmte Aufgaben erledigen und diese dann irgendwann gegen dort hinterlegte Wünsche einlösen. Münzenmeier hat selbst drei Kinder und kannte daher diverse Diskussionen aus dem Familienalltag. „Ich hatte einfach keine Lust mehr auf den Ärger und war sicher, dass es etwas geben musste, was Familien hier hilft", sagt der Gründer. Der Erfolg in den eigenen vier Wänden bestätigte ihn zusätzlich in seiner Idee: „Nach wenigen Wochen mit Kid-Coins war beispielsweise das Bettenmachen tatsächlich kein Problem mehr."
    Neben Marcus Stahl investierte auch ein Experte für Zahlsysteme, Ex-Mercedes-Pay-Chef Jürgen Wolff, in das Start-up. Mit dem Geld will Münzenmaier, der 17 Jahre lang für die Strategieberatung Accenture gearbeitet hat, die App nun weiterentwickeln.

  • 4/24/20 7:26 AM
    Urlaubsguru (Holzwickede): Uniq, das Reise-Start-up hinter der Marke Urlaubsguru, hat den Abbau von rund 40 der insgesamt 160 Mitarbeiter angekündigt. Kostenreduktionen, Kurzarbeit und ein Kredit reichten nach Angaben des Unternehmens nicht aus, um die wegbrechenden Einnahmen auszugleichen. Der Reisemarkt ist infolge der Einschränkungen durch das Coronavirus zusammengebrochen, bislang ist nicht absehbar, wie schnell er sich wieder erholt. Der Abbau von Arbeitsplätzen sei hart, sagte Geschäftsführer Daniel Krahn. Es sei ein weiterer Rückschlag für ihn und seinen Mitbegründer Daniel Marx: "In der aktuellen Situation sind uns aber die Hände gebunden. Wir müssen im Interesse des Unternehmens handeln, wenn wir die Krise überstehen wollen." Zum 31. Juli 2020 sollen daher auch die Urlaubsguru-Geschäfte in Unna und Münster geschlossen werden. In den Jahren 2016 und 2017 hat Uniq jeweils einen Gewinn verbuchen können, aktuellere Zahlen sind im Bundesanzeiger bislang nicht veröffentlicht worden.
  • 4/20/20 8:40 PM
    Pinkbus/ Venista Ventures (Köln): Die Corona-Krise legt den Fernbus-Markt momentan lahm, dennoch konnte sich das Kölner Start-up Pinkbus frisches Kapital besorgen. Der Kölner Frühphasen-Investor Venista Ventures gab am Montag ein Investment in den Fernbus-Anbieter bekannt, über das zuerst "Deutsche-Startups" berichtet hat. Der Risikokapitalgeber schließt nach eigenen Angaben in der Regel Investments zwischen 50.000 und 250.000 Euro ab.
    Seit dem 1. Juli 2019 bietet Pinkbus Express-Verbindungen zwischen Metropolen wie etwa Düsseldorf und Frankfurt oder Berlin und München zum Festpreis an. Durch den Einsatz von Doppeldecker-Bussen sollen pro Fahrt mehr Fahrgäste befördert werden können. Geschäftsführer sind Christian Höber, dessen Vater ein kleines Reiseunternehmen besitzt, und Tino Engelmann. Die beiden sind in Ostwestfalen aufgewachsen, betreiben das Start-up jedoch vom Kölner Mediapark aus. Das Team besteht laut Angaben von Investor Venista Ventures inzwischen aus acht Leuten. Betrieben wird die Flotte von Partnerunternehmen, die die Busse zur Verfügung stellen und nach früheren Angaben gleichzeitig als Gesellschafter an der Pinkbus GmbH beteiligt sind.
  • 4/2/20 9:50 AM
    Picnic (Düsseldorf): Der Lebensmittel-Lieferdienst Picnic hat am 1. April sein zweites Zentrallager eröffnet. Mit 15.000 Quadratmetern ist das Logistikzentrum in Herne sogar größer als der bereits bestehende Standort in Viersen. Picnic hatte die Eröffnung nach eigenen Angaben deutlich beschleunigt, weil die Nachfrage durch die Einschränkungen aufgrund des Coronavirus zu einer deutlich höheren Nachfrage geführt hätten. "Picnic ist ein echter Glücksfall für Herne”, sagt der Oberbürgermeister der Stadt Herne Frank Dudda. So würden unter anderem langfristig bis zu 1000 neue Arbeitsplätze in einer zukunftsgerichteten Branche entstehen. Das niederländische Start-up Picnic ist in Deutschland im Frühjahr 2018 gestartet und beliefert inzwischen über 80.000 Kunden.
  • 3/31/20 7:47 AM
    Talent::digital (Düsseldorf): Der Tech-Vision-Fonds I investiert im Rahmen einer Seed-Finanzierung in das Düsseldorfer Start-up Talent::digital. Das 2018 gegründete Unternehmen wird parallel auch von drei Business Angels unterstützt. Talent::digital hat eine Plattform entwickelt, mit der Unternehmen und Behörden die digitalen Kompetenzen der Mitarbeiter messen und anschließend verbessern können. Das hat das Start-up einen "Persönlichen Digital Index" (PDI) entwickelt, mit dem die Fähigkeiten vergleichbar gemacht werden. Laut der S-UBG-Gruppe, die den Tech-Vision-Fonds I verwaltet, hat das Start-up neben Pilotprojekten bereits auch weitere Verträge abgeschlossen. Mit der Seed-Finanzierung soll primär die Weiterentwicklung des Produktes sowie der Vertrieb ausgebaut und professionalisiert werden.
    Hinter dem Tech-Vision-Fonds I stecken neben der S-UBG-Gruppe mehrere regionale Sparkassen, unter anderem aus Mönchengladbach, Krefeld und Aachen sowie die NRW.Bank. Das Volumen des Fonds wurde zuletzt auf 40 Millionen Euro aufgestockt.
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(frin)