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Stahlkocher-Tarifkonflikt: IG Metall und Arbeitgeber erzielen Einigung

Mehr Geld : IG Metall und Arbeitgeber erzielen Einigung für Stahlkocher im Nordwesten

Es gibt eine Einigung bei den Tarifverhandlungen für die rund 70.000 Beschäftigten der nordwestdeutschen Eisen- und Stahlindustrie. Sie wurde von IG Metall und Arbeitgebern erzielt.

Danach erhalten die Beschäftigten am 28. Dezember dieses Jahres sowie am 28. Februar 2022 eine wiederkehrende Zahlung von jeweils 250 Euro, wie die Parteien am Samstag nach der Verhandlungsrunde in Düsseldorf mitteilten. Ab dem 28. Februar 2023 sollen die Stahlkocher dann 600 Euro zusätzlich im Jahr erhalten. Außerdem haben die Parteien eine Corona-Beihilfe von 500 Euro beschlossen, die schon Ende Juni ausgezahlt werden soll. Der Tarifvertrag habe eine Laufzeit von 15 Monaten, hieß es in einer Erklärung des Arbeitgeberverbandes Stahl.

Die IG Metall hatte für die Stahlkocher von Unternehmen wie Thyssenkrupp und Salzgitter eine Erhöhung um vier Prozent gefordert. Der Vorsitzende des Arbeitgeberverbands Stahl, Jörg Fuhrmann, betonte: „Der Tarifabschluss trägt den Möglichkeiten, aber auch den Erfordernissen der deutschen Stahlindustrie und ihrer Beschäftigten in sehr verantwortungsvoller Weise Rechnung.“ Die Tarifparteien vereinbarten außerdem, einen Transformationstarifvertrag für eine CO2-neutrale Stahlproduktion auf den Weg bringen zu wollen.

(hebu/Reuters)