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Spanne zwischen 6,30 und 6,96 Euro: Staat startet Verkauf von Commerzbank-Aktien

Spanne zwischen 6,30 und 6,96 Euro : Staat startet Verkauf von Commerzbank-Aktien

Der Staat platziert im Rahmen der neuerlichen Kapitalerhöhung wie angekündigt Commerzbank-Aktien. Insgesamt sollen Papiere für 625 Millionen Euro auf den Markt geworfen werden, wie der Finanzmarktstabilisierungsfonds Soffin am Dienstag nach Börsenschluss mitteilte.

Der Staat platziert im Rahmen der neuerlichen Kapitalerhöhung wie angekündigt Commerzbank-Aktien.
Insgesamt sollen Papiere für 625 Millionen Euro auf den Markt geworfen werden, wie der Finanzmarktstabilisierungsfonds Soffin am Dienstag nach Börsenschluss mitteilte.

Finanzkreisen zufolge sollen die Anteile zwischen 6,30 Euro und 6,96 Euro platziert werden. Die Transaktion soll am Mittwoch abgeschlossen werden. Der Staat müsste also zwischen zirka 90 und 99 Millionen Commerzbank-Aktien verkaufen, um das Geld einzunehmen. Das sind zwischen 15 und 17 Prozent des aktuellen Commerzbank-Kapitals.

Die Einnahmen werden für die Rückzahlung von Stillen Einlagen des Bundes verwendet. Im Gegenzug nimmt der Soffin 625 Millionen Euro aus den Stillen Einlagen in die Hand, um bei der am Mittwoch startenden Kapitalerhöhung der Commerzbank teilzunehmen. Mit dem Geld kann der Bund knapp 139 Millionen neue Aktien kaufen. Am Ende aller Maßnahmen dürfte der Bund dann zwischen zirka 16 und rund 17 Prozent an der Bank halten. Der Staat hatte bei der Bekanntgabe der geplanten Kapitalerhöhung angekündigt, dabei auch mit dem Abbau der direkten Beteiligung zu beginnen. Zuletzt hielt der Bund rund 25 Prozent.

(dpa/felt)