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Wegen Hochwasser in Thailand: Sony verschiebt Start neuer Produkte

Wegen Hochwasser in Thailand : Sony verschiebt Start neuer Produkte

Tokio (RPO). Der japanische Elektronikkonzern Sony muss wegen des Hochwassers in Thailand die Auslieferung einer Reihe neuer Produkte verschieben. Betroffen sind vier Kameramodelle und mehrere Kopfhörer, wie das Unternehmen am Donnerstag in Japan mitteilte.

Der Grund seien Produktionsstopps in Werken von Sony selbst sowie bei Zulieferern in Thailand. Die neuen Kameras sollten am 11. November auf den Markt kommen, ein neues Datum für den Start steht den Angaben zufolge nun noch nicht fest. Die Kopfhörer, die ab 10. November verkauft werden sollten, sollen nun teilweise am 10. Dezember in die Läden kommen. Für weitere Modelle steht allerdings kein neues Datum fest.

Sony betreibt in Thailand drei eigene Werke. Am Standort Ayutthaya, wo der Elektronikkonzern Kameras herstellt, stehen die Bänder wegen der Überschwemmungen seit dem 11. Oktober still. Die Fluten betrafen laut Sony das Werksgelände selber und mehrere Zulieferer. Zudem konnten die Arbeiter nicht mehr zur Arbeit erscheinen. Auch andere japanische Konzerne mussten ihre Werke in Thailand teilweise schließen: Betroffen sind neben den Elektronikkonzernen Canon und Pioneer auch viele große Autobauer.

Thailand erlebt seit mehr als zwei Monaten die heftigsten Regenfälle und Überschwemmungen seit Jahrzehnten, mehr als 320 Menschen kamen ums Leben. Ganze Landstriche sind überflutet, vor allem im Norden des Landes.

(AFP/felt)