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Durststrecke dauerte fünf Jahre: Sony kehrt in die Gewinnzone zurück

Durststrecke dauerte fünf Jahre : Sony kehrt in die Gewinnzone zurück

Der japanische Elektronikriese Sony ist nach fünf Jahren in die Gewinnzone zurückgekehrt. Wie der Hersteller der Playstation am Donnerstag bekanntgab, fiel im Geschäftsjahr 2012/2013, das am 31. März endete, unter dem Strich ein Gewinn von 43 Milliarden Yen (331 Millionen Euro) an.

Möglich wurde dies durch den Verkauf von Tafelsilber und dem in jüngster Zeit deutlich schwächeren Yen. Im Vorjahr hatte der Konzern noch einen Fehlbetrag von 456,7 Milliarden Yen verbucht. Für das laufende Geschäftsjahr erwartet Sony einen weiteren Anstieg des Nettogewinns auf 50 Milliarden Yen.

Sorgenkind bleibt jedoch vorerst das Geschäft mit Fernsehern, das bereits seit neun Jahren in den roten Zahlen steckt. Der operative Verlust der home entertainment-Sparte belief sich auf 84,3 Milliarden Yen, ein Rückgang um 22,5 Prozent. Konzernchef Kazuo Hirai und rund 40 seiner Manager hatten sich kürzlich geeinigt, wegen der andauernden Defizite im Elektronikbereich auf ihre Bonuszahlungen zu verzichten. Diese machen 30 bis 50 Prozent des Jahresgehaltes aus.

Sony versicherte unterdessen, das TV-Geschäft im laufenden Geschäftsjahr wieder profitabel zu machen. So soll der Absatz von Fernsehern mit Flüssigkristall-Bildschirmen (LCD) auf 16 Millionen nach 13,5 Millionen im vergangenen Jahr erhöht werden, hieß es. Insgesamt belief sich der Umsatz des Unternehmens im Berichtsjahr auf 6,8 Billionen Yen, ein Zuwachs zum Vorjahr von 4,7 Prozent.

(dpa/felt)