„Die Lage kann existenzbedrohend werden“ So will Thyssenkrupp-Chef Lopez den Konzern vor dem Untergang bewahren

Duisburg · Der Konzernchef stellt die Mitarbeiter auf harte Schnitte ein. Nun warten alle gebannt auf den neuen Businessplan. „Ich führe keinen Krieg gegen die IG Metall“, sagt Lopez. Das sieht die Gewerkschaft anders.

 Konzern-Chef Miguel Lopez sagt: „Die Kursentwicklung sehe ich mit Sorge.“

Konzern-Chef Miguel Lopez sagt: „Die Kursentwicklung sehe ich mit Sorge.“

Foto: dpa/Rolf Vennenbernd

Thyssenkrupp-Chef Miguel Lopez stellt die 27.000 Stahl-Mitarbeiter auf harte Schnitte ein. „Der Stahl ist der Ursprung unseres Konzerns. Er hat eine stolze Vergangenheit – aber auch eine sehr unsichere Zukunft“, sagte Lopez am Montagabend vor der Wirtschaftspublizistischen Vereinigung. „Die Lage ist kritisch und ohne entschlossenes Gegensteuern kann sie schnell existenzbedrohend werden“, mahnte er.