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Samwer-Startup Westwing verschiebt Börsengang laut Insidern

Online-Möbelhändler Westwing : Samwer-Startup verschiebt Pläne für Börsengang

Der Online-Möbelhändler Westwing hat seine Börsenpläne Insidern zufolge angesichts anhaltend roter Zahlen auf unbestimmte Zeit verschoben. Der für den Herbst erwartete Börsengang werde sicher nicht mehr im laufenden Jahr stattfinden, sagten zwei mit den Plänen vertraute Personen.

Das Münchener Unternehmen wolle sich zunächst auf das Kerngeschäft konzentrieren und sein Wachstum ankurbeln. Westwing war in der jüngsten Finanzierungsrunde zu Jahresbeginn mit 480 Millionen Euro bewertet worden. Die Internet-Beteiligungsgesellschaft Rocket Internet hält knapp 32 Prozent an der Firma.

Eine Rocket-Sprecherin sagte, man kommentiere Spekulationen über Börsengänge von Beteiligungen nicht. 2014 hatte Westwing den Umsatz um zwei Drittel auf 183 Millionen Euro gesteigert, im ersten Quartal 2015 lag das Wachstum "nur" noch bei 55 Prozent. Mit jedem Euro Umsatz macht Westwing indes noch 36 Cent Verlust. Das Unternehmen verkauft Möbel und Wohnaccessoires wie Kissen und Lampen in 15 Ländern.

(rtr)