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RWE: Gewinn des Energiekonzerns fällt um 22 Prozent

Einbruch : RWE kämpft mit Gewinnschwund

Der Energiekonzern RWE kommt nicht in die Spur: In den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres sei der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) um 22 Prozent auf 4,7 Milliarden Euro gefallen, teilte der Versorger am Donnerstag mit.

Von Reuters befragte Analysten hatten im Schnitt mit einem Ebitda von 4,617 Milliarden Euro gerechnet. Ursache für den Einbruch seien die gefallenen Strom-Großhandelspreise und der milde Winter gewesen, der unter anderem zu einem deutlichen Rückgang des Gasabsatzes geführt habe.

Vorstandschef Peter Terium bekräftigte gleichwohl die Prognose: Ohne die Tochter Dea, die der Konzern an eine Investorengruppe um den russischen Oligarchen Michail Fridman verkaufen will, soll das Ebitda bei 6,4 bis 6,8 Milliarden Euro liegen. Das nachhaltige Nettoergebnis soll 1,2 bis 1,4 Milliarden Euro erreichen.

(REU)