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Angeschlagener Energieriese: RWE-Chef Terium will Dividende kürzen

Angeschlagener Energieriese : RWE-Chef Terium will Dividende kürzen

Der angeschlagene Energieriese RWE will einem Bericht zufolge die Dividende kürzen. Im Zuge des laufenden Sparprogramms wolle RWE-Chef Peter Terium das jahrelange Versprechen des Unternehmens streichen, 50 bis 60 Prozent des nachhaltigen, um Sondereffekte bereinigten Nettogewinns auszuschütten

Das berichtet das "Handelsblatt" am Donnerstag aus Aufsichtsrat-Kreisen. Details stünden noch nicht fest. Wahrscheinlich aber werde die Ausschüttungsquote nicht komplett abgeschafft, sondern nur gesenkt. Das Unternehmen wollte den Bericht nicht kommentieren.

Auf jeden Fall solle es schon für das laufende Geschäftsjahr 2013 nicht mehr zwei Euro Dividende je Aktie geben, die RWE noch für 2012 gezahlt hatte, berichtete die Zeitung. Die mögliche Dividendenkürzung soll demnach bereits Ende kommender Woche bei einer Aufsichtsrat-Sitzung diskutiert werden.

Die kommunalen Aktionäre, die rund 25 Prozent der RWE-Anteile halten, dürften die Pläne laut "Handelsblatt" ablehnen: Die hohe RWE-Dividende sei in vielen klammen Gemeindehaushalten fest eingeplant.

RWE hatte im vergangenen Jahr einen massiven Gewinnrückgang verzeichnen müssen. Auch für die kommenden Jahre rechnet RWE mit einem weiteren deutlichen Rückgang seines Ergebnisniveaus, wie Terium im März gewarnt hatte.

(AFP)