Rheinmetall und Sikorsky wollen neuen Bundeswehr-Hubschrauber liefern

Auftrag für die Bundeswehr: Rheinmetall und Sikorsky wollen neuen Hubschrauber liefern

Der Düsseldorfer Rüstungskonzern Rheinmetall und der US-Helikopter-Produzent Sikorsky wollen gemeinsam einen Großauftrag für einen neuen Bundeswehrhubschrauber an Land ziehen.

Die beiden Unternehmen kündigten am Dienstag an, sich zusammen um den Auftrag zur Lieferung von mindestens 45 Exemplaren eines neuen Schwerlasthubschraubers an das deutsche Militär zu bewerben. Die Rüstungskonzerne wollen der Luftwaffe den für das US-Marine Corps entwickelten Helikopter Sikorsky CH-53K King Stallion verkaufen.

Rheinmetall soll dabei der Hauptansprechpartner für die Bundeswehr bei Wartung, Instandsetzung und Ausbildung sein. Der Hubschrauber befindet sich derzeit allerdings noch in der Erprobung. Die ersten Modelle sollen erst 2019 an das US-Militär ausgeliefert werden. 2023 könnten dann die ersten Helikopter an die Luftwaffe gehen.

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Die Bundeswehr sucht einen Nachfolger für den seit Jahrzehnten im Einsatz befindlichen Transporthubschrauber des Typs Sikorsky CH-53G. Der Rüstungsauftrag hat laut Medienberichten ein Milliardenvolumen. Als größter Konkurrent für Sikorsky gilt der Luftfahrtkonzern Boeing, der mit dem durch seine zwei Rotoren unverwechselbaren Chinook einen eigenen Schwerlasthubschrauber im Angebot hat.

(lnw)