Opel plant angeblich weiteren Jobabbau - Werkzeug- und Prototypenbau betroffen

Autobauer in der Krise : Opel plant angeblich weiteren Jobabbau

Einem Magazinbericht zufolge plant der Autobauer Opel einen weiteren Stellenabbau an seinen deutschen Standorten. Angepeilt wird demnach ein Abbau „im niedrigen vierstelligen Bereich“.

Das berichtete die „Wirtschaftswoche“ am Montag. Überkapazitäten gebe es beispielsweise im Werkzeug- und Prototypenbau.

Zugleich habe das Unternehmen den Schutz vor betriebsbedingten Kündigungen um zwei Jahre bis Mitte 2025 verlängert. Mit dem Betriebsrat sei eine entsprechende Eckpunktevereinbarung geschlossen worden, die in einem Tarifvertrag abgesichert werden soll. Die Belegschaft soll dem Bericht zufolge an diesem Dienstag (14.1.) über die Details informiert werden. Sprecher von Opel und der IG Metall Mitte wollten den Bericht am Montag auf Nachfrage nicht kommentieren.

Die Peugeot-Mutter PSA hatte Opel im Jahr 2017 übernommen und trimmt den Traditionshersteller mit Stammsitz in Rüsselsheim seither auf Effizienz. In den deutschen Opel-Werken unterzeichneten mehr als 6000 Beschäftigte Verträge zu Altersteilzeit, Vorruhestand oder Abfindungen.

(felt/dpa)