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ThyssenKrupp-Stahlsparte: Offenbar 1500 Stellen in Gefahr

ThyssenKrupp-Stahlsparte : Offenbar 1500 Stellen in Gefahr

Düsseldorf (RPO). Bei der Stahlsparte des ThyssenKrupp-Konzerns sind nach einem Bericht des WDR 1500 Arbeitsplätze in Gefahr. Der Betriebsratsvorsitzende Werner von Häfen sagte dem Sender, dass der Konzern 340 Millionen Euro einsparen wolle.

Ein Unternehmenssprecher war am Abend nicht mehr erreichbar. Der WDR zitierte jedoch Sprecher Erwin Schneider mit den Worten, dass ein Sparprogramm in vorbereitet werde. Das sollten alle Kosten überprüft werden, es werde auch um Stellen gehen.

Betriebsbedingte Kündigungen sind bei ThysssenKruppSteel zwar bis Ende 2013 nach einer Vereinbarung ausgeschlossen. Dennoch denkt der Konzern über einen Arbeitsplatzabbau nach. Bis zum Ende des Geschäftsjahres 2009/2010 will Thyssen in der gesamten Steel AG 340 Millionen Euro einsparen. An einem entsprechenden Programm wird derzeit gearbeitet. In Betracht gezogen wird beispielsweise, freiwerdende Stellen nicht wieder zu besetzen.

Die Stahlindustrie ist wie kaum ein anderer Wirtschaftszweig von der Krise der Autohersteller betroffen. Deswegen gibt es bei ThyssenKrupp bereits Kurzarbeit.

(AP)