Trickreicher Vertrag mit Daniel Kretinsky Land fordert Job-Erhalt von Thyssenkrupp

Essen · Kahlschlag und Kretinsky-Einstieg werden Thema im Landtag. Neubaur hat zwei Forderungen an Thyssenkrupp. Und es gibt Details zum Vertrag mit dem Milliardär.

  NRW-Wirtschaftsministerin Mona Neubaur.

NRW-Wirtschaftsministerin Mona Neubaur.

Foto: dpa/Rolf Vennenbernd

Der Druck auf Thyssenkrupp wächst: Nun wird sich auch der Landtag mit dem Kahlschlag und dem Einstieg des tschechischen Milliardärs Daniel Kretinsky befassen. In einem Bericht für den Wirtschaftsausschuss, der am 8. Mai tagt, pocht NRW-Wirtschaftsministerin Mona Neubaur (Grüne) darauf, dass sich der Konzern an die Zusagen hält, die er im Gegenzug für Staatshilfe gegeben hat: „Die Landesregierung geht davon aus, dass das Unternehmen den Bau und Betrieb einer wasserstofffähigen Direktreduktionsanlage mit integrierten Einschmelzern vollständig, wie geplant und mit der Europäischen Kommission in einer gemeinsamen Anstrengung verhandelt, am Standort Duisburg umsetzen wird“, schreibt Neubaur in dem Bericht an den Ausschuss. Ihre zweite Forderung: Die Arbeitnehmer müssten eng eingebunden werden.