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Unterstützung bei Jobsuche: Nokia-Opfer können auf EU-Hilfen hoffen

Unterstützung bei Jobsuche : Nokia-Opfer können auf EU-Hilfen hoffen

Brüssel (RPO). Die Eu-Kommission prüft, ob sie den entlassenen Mitarbeitern des Nokia-Werks in Bochum finanziell unter die Arme greifen kann. Anlass dazu gab eine Anfrage der Bundesregierung. Man wolle wohlwollend prüfen, ob Hilfen aus dem europäischen Globalisierungsfonds möglich sind, sagte eine Sprecherin.

Der jährlich mit 500 Millionen Euro dotierte Globalisierungsfonds finanziert die Arbeitsplatzsuche oder Umschulungen entlassener Arbeiter, deren Betriebe ins Ausland verlagert werden.

Die Kommission werde die Anfrage zu Nokia vom Freitag "so schnell wie möglich" beantworten, sagte die Sprecherin von Sozialkommissar Vladimir Spidla. Sie rief die Bundesregierung auf, die Hilfsgelder bereits vorab auszuzahlen. Der finnische Handyhersteller Nokia hatte das Bochumer Werk mit rund 2300 Mitarbeitern im vergangenen Juni endgültig geschlossen und die Produktion nach Rumänien verlagert.

Die Kommission bewilligte am Dienstag Hilfen in Höhe von fast 1,7 Millionen Euro für gut tausend entlassene Arbeiter der spanischen Autoindustrie.

(AFP)