Nahverkehr: Preise steigen durchschnittlich um 2,3 Prozent

Preise steigen um 2,3 Prozent: Bahnfahren im Nahverkehr wird teurer

Bahnfahren wird vor allem für Berufspendler auf längeren Strecken teurer: Die Preise im Nahverkehr sollen zum Fahrplanwechsel im Dezember um durchschnittlich rund 2,3 Prozent steigen.

Das kündigten die Deutsche-Bahn-Tochter DB Regio und ihre privaten Konkurrenten an. Demnach werden Zeitkarten 2,4 Prozent teurer, Einzeltickets um 2,3 Prozent. Als Grund nannten die Unternehmen erhebliche Investitionen in neue Fahrzeugflotten in den vergangenen Jahren.

Die angekündigten Preiserhöhungen beziehen sich allerdings nicht auf die Verkehrsverbünde, die sich rund um die Ballungsräume gebildet haben. Die Verbünde entscheiden jeweils selbst über die Preispolitik. Dort wird rund 80 Prozent der Nahverkehrs abgewickelt.

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Die angekündigte Erhöhung trifft so die übrigen 20 Prozent. Als Nahverkehr gelten Entfernungen bis 50 Kilometern. Im Schienen-Nahverkehr insgesamt werden jährlich in Deutschland über 2,5 Milliarden Fahrten gezählt.

(wer/REU)