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Nach Rauswurf von Franz Waas: Nachfolgefrage bei Dekabank offen

Nach Rauswurf von Franz Waas : Nachfolgefrage bei Dekabank offen

Nach dem Rauswurf von Dekabank-Chef Franz Waas bleibt die Frage nach einem Nachfolger des 51-Jährigen zunächst unbeantwortet.

"Das war alles überraschend, was da gestern passiert ist. Jetzt gehen wir erstmal mit der Situation um wie sie ist", sagte Vorstand Oliver Behrens, der die Führung des Sparkassen-Fondsdienstleisters kommissarisch übernommen hat, am Dienstag in Frankfurt. "Es geht darum, die Bank, die gut aufgestellt ist, am Laufen zu halten, Mitarbeiter und Kunden nicht zu verunsichern."

Die Frage nach dem Nachfolger von Waas müsse der Deka-Verwaltungsrat beantworten. Das Gremium mit Sparkassenpräsident Heinrich Haasis an der Spitze hatte den seit 2006 amtierenden Waas am Montag mit sofortiger Wirkung von seinen Aufgaben entbunden - nicht wegen schlechter Zahlen, sondern wegen eines Streits um Boni in Millionenhöhe.

Haasis wird als Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes (DSGV) im Mai vom ehemaligen bayerischen Finanzminister Georg Fahrenschon abgelöst.

(dpa)