Entwicklung neuer Modelle: Magna peilt Kooperation mit Opel an

Entwicklung neuer Modelle : Magna peilt Kooperation mit Opel an

Berlin (RPO). Ungeachtet des gescheiterten Opel-Kaufs steht der österreichisch-kanadische Zulieferer Magna einem Zeitungsbericht zufolge weiter als industrieller Partner für den Rüsselsheimer Autobauer zur Verfügung.

"Wir ziehen uns jetzt nicht in die Schmollecke zurück", zitierte die in Berlin erscheinende Tageszeitung "Die Welt" Unternehmenskreise. Auch wenn Opel Teil von GM bleibe, seien "verschiedene Ebenen der Partnerschaft denkbar". Unter anderem sei es möglich, bei der Entwicklung neuer Modelle zusammenzuarbeiten.

"Noch ist nichts beschlossen, aber es gibt entsprechende Signale von GM, dass man dafür aufgeschlossen ist", zitierte die "Welt" eine Person aus dem Umfeld von Magna.

Ein Magna-Manager habe allerdings klargestellt, dass sich das Unternehmen als Zulieferer nicht am Autobauer Opel beteiligen werde: "Das wird es nicht geben, wir müssen unser Zuliefer-Geschäft und den Automobilbau strikt trennen, sonst verlieren wir wichtige Kunden."

Die "Welt" berichtete weiter, dass Magna und die russische Sberbank einen Teil der Kosten für den Bieterprozess um Opel von GM zurückfordern. "Im Verlauf der Verhandlungen entstanden Kosten, und es wurden Konzepte erarbeitet, die GM vielleicht nutzen will. Wir wollen über einen Beitrag dafür mit Detroit reden", hieß es demnach im Umfeld von Magna.

Der Zulieferer gibt seine Kosten für den Bieterprozess mit einer Summe "unterhalb der Grenze von 50 Millionen Euro" an.

Hier geht es zur Bilderstrecke: 2009: Tausende Opelaner protestieren gegen GM

(AFP/csr)
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