Chemiekonzern: Lanxess verzeichnet herben Gewinneinbruch

Chemiekonzern: Lanxess verzeichnet herben Gewinneinbruch

Der Chemiekonzern Lanxess hat nach einem herben Gewinneinbruch im abgelaufenen Quartal seine Ergebnisprognose für das kommende Jahr gekippt.

Das Ziel eines um Sondereinflüsse bereinigten Gewinns vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) von 1,4 Milliarden Euro im Jahr 2014 sei nicht mehr realistisch, erklärte der Konzern am Dienstag bei Vorlage des Zwischenberichts zum zweiten Quartal. Das Mittelfristziel eines bereinigten operativen Gewinns von 1,8 Milliarden Euro im Jahr 2018 bleibe zwar bestehen, es sei aber nun schwerer zu erreichen.

Im zweiten Quartal schrumpfte wegen der anhaltenden Autokrise in Europa und eines härteren Umfelds in China und Brasilien der bereinigte operative Gewinn um 45 Prozent auf 198 Millionen Euro. Analysten hatten im Schnitt mit 195 Millionen Euro gerechnet.

  • Köln : Lanxess peilt Rekordgewinn für 2017 an

Der Umsatz im Zeitraum April bis Juni ging um zwölf Prozent auf 2,1 Milliarden Euro zurück. In Reaktion auf die schwachen Geschäfte prüft Lanxess jetzt Umbaumaßnahmen. Konkreter will Lanxess im September werden. Konzernchef Axel Heitmann peilt für 2013 einen bereinigten operativen Gewinn von 700 bis 800 Millionen Euro an nach einem Rekordgewinn von 1,2 Milliarden 2012.

(REU)
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