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Müsli- und Chips-Hersteller: Kellogg's klagt über schleppende Verkäufe

Müsli- und Chips-Hersteller : Kellogg's klagt über schleppende Verkäufe

Der Müsli- und Chipshersteller Kellogg's ist mit seinem Geschäft unzufrieden. "Die Verkäufe in den etablierten Märkten haben langsamer zugelegt als wir erwartet hatten, besonders in den USA", erklärte Firmenchef John Bryant am Donnerstag am Firmensitz in Battle Creek im Bundesstaat Michigan.

Dem Unternehmen sei es jedoch gelungen, mit Einsparungen gegenzuhalten. Im zweiten Quartal verdiente das Unternehmen unterm Strich 352 Millionen Dollar und damit 9 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Der Umsatz wuchs um 7 Prozent auf 3,7 Milliarden Dollar. Klammert man allerdings Zukäufe oder Währungsschwankungen aus, schrumpfte er leicht.

Kellogg's hatte vor einem guten Jahr die Chipsmarke Pringles übernommen. "Die Eingliederung hat gut geklappt", sagte Bryant. Kellogg's selbst steckt hinter Frühstücks-Klassikern wie "Corn Flakes", "Frosties" oder "Smacks".

Zwei Drittel seines Geschäfts macht der Konzern in Nordamerika, weshalb sich schwächelnde Verkäufe dort besonders stark in den Zahlen niederschlagen.

(dpa)