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Verdacht illegaler Preisabsprachen: Kartellbehörde ermittelt gegen British Airways

Verdacht illegaler Preisabsprachen : Kartellbehörde ermittelt gegen British Airways

London (rpo). Die Kartellbehörde ermittelt wegen des Verdachts illegaler Preisabsprachen gegen die Fluggesellschaft British Airways. Hintergrund sind die erhobenen Kerosin-Zuschläge. Zwei Manager des Unternehmens wurden bereits beurlaubt.

Laut dem britischen Kartellamt OFT geht es bei der Untersuchung um Flüge von und nach Großbritannien. Schon am 13. Juni seien deshalb Büros von British Airways durchsucht worden. Auch eine Sprecherin von Virgin Atlantic sagte, ihre Fluglinie arbeite mit den Behörden zusammen.

Unter Verweis auf steigende Ölpreise erheben viele große Fluggesellschaften so genannte Kerosin-Zuschläge, die Kunden zusätzlich zum Ticketpreis bezahlen müssen. British Airways führte sie im Mai 2004 ein und kassiert derzeit fast 105 Euro Zuschlag für einen Langstreckenflug. Die Aktien der Fluggesellschaft verloren nach Bekanntwerden der Ermittlungen am Vormittag in London mehr als fünf Prozent ihres Wertes.

(afp)