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Karstadt-Kaufhof-Pleite kostet Mutterkonzern 366 Millionen Euro

Angeschlagene Warenhaus-Kette : Karstadt-Kaufhof-Pleite kostet Mutterkonzern 366 Millionen Euro

Nach der Insolvenz von Galeria Karstadt Kaufhof wendet der Mutterkonzern Signa 366 Millionen Euro auf. In Deutschland schließen 62 Niederlassungen. Auch Karstadt Sports ist betroffen.

Für die Sanierung des stark angeschlagenen Warenhauskonzerns Galeria Karstadt Kaufhof will der österreichische Mutterkonzern Signa 366 Millionen Euro in die Hand nehmen. Ein Signa-Sprecher bestätigte der Deutschen Presse-Agentur den Sanierungsbeitrag am Freitag. Zuerst hatte die „Wirtschaftswoche“ darüber berichtet. Allein 200 Millionen Euro sollen als Mietzuschuss gezahlt werden.

Der Handelsriese musste angesichts der Umsatzeinbrüche durch die Corona-Krise Anfang April Rettung in einem Schutzschirmverfahren suchen. 62 Niederlassungen will der Warenhauskonzern Galeria Karstadt Kaufhof dicht machen, außerdem 20 Filialen von Karstadt Sports.

(mja/dpa)