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US-Pharmaunternehmen: Johnson & Johnson zahlt Milliardenentschädigung

US-Pharmaunternehmen : Johnson & Johnson zahlt Milliardenentschädigung

Der amerikanische Pharma- und Medizinkonzern Johnson & Johnson will nach eigenen Angaben 2,5 Milliarden Dollar (1,8 Milliarden Euro) zahlen, um tausende Klagen wegen fehlerhafter Hüfttransplantate beizulegen.

Die im US-Bezirk von Ohio am Dienstag getroffene Vereinbarung ist eine der größten in der Medizingeräte-Industrie. Geklagt hatten rund 8000 Patienten, denen ein J&J-Transplantat wegen Komplikationen entfernt werden musste.

Der Konzern hatte das Transplantate 2010 zurückgezogen. Die zu J&J gehörende Firma DePuy kündigte an, den Großteil der Zahlungen an Patienten im kommenden Jahr abzuwickeln. Die künstliche Hüfte mit der Bezeichnung Articular Surface Replacement war acht Jahre lang rund 35 000 Patienten in den USA eingesetzt worden.

(ap)