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Hewlett Packard zurück in den schwarzen Zahlen

Umsatz geht aber weiter zurück : Hewlett Packard zurück in den schwarzen Zahlen

Der Computerkonzern Hewlett-Packard (HP) ist zurück in den schwarzen Zahlen: Im abgelaufenen Geschäftsjahr bis Ende Oktober machte HP 5,1 Milliarden Dollar (3,8 Milliarden Euro) Gewinn, wie das Unternehmen mitteilte.

Im Vorjahr hatte noch ein Rekordminus von 12,7 Milliarden Dollar unter dem Strich gestanden. Der Umsatz allerdings ging weiter zurück - im vierten Quartal um drei Prozent, im ganzen Geschäftsjahr um sieben Prozent auf 112,3 Milliarden Dollar.

Konzernchefin Meg Whitman zeigte sich in einer Telefonkonferenz zufrieden mit den "großen Fortschritten". Die Sanierung von HP sei auf gutem Wege. An der Wall Street in New York kletterte der Kurs der HP-Aktie im nachbörslichen Handel um fast sechs Prozent.

HP leidet wie viele andere PC-Hersteller weltweit an den rückläufigen Verkaufszahlen für klassische Schreibtisch-Computer und Notebooks, da Verbraucher zunehmend zu Tablet-Computern greifen. Der US-Konzern liefert sich derzeit mit dem chinesischen Konkurrenten Lenovo ein Kopf-an-Kopf-Rennen um Platz eins der Branche. HP gelang es aber, den Umsatzrückgang etwas abzubremsen: Im vierten Quartal gingen die Verkäufe klassischer PCs nur um fünf Prozent zurück, die von Notebooks um drei Prozent - im dritten Quartal hatten die Rückgänge noch neun und 14 Prozent betragen.

HP-Finanzchefin Cathie Lesjak kündigte weitere Einsparungen an. Für Forschung und Entwicklung werde der Konzern aber auch weiterhin "bedeutende Summen" ausgeben.

(csi)