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Wegen Korruptionsfällen: Hewlett-Packard zahlt 108 Millionen für Vergleich

Wegen Korruptionsfällen : Hewlett-Packard zahlt 108 Millionen für Vergleich

Der US-Computerhersteller Hewlett-Packard wird für mehrere Korruptionsfälle im Ausland zur Kasse gebeten. Das Unternehmen zahlt im Rahmen eines Vergleichs mit der Börsenaufsicht SEC und dem US-Justizministerium rund 108 Millionen Dollar (78 Mio Euro), um die Sache zu den Akten legen zu können.

Nach Angaben der SEC vom Mittwoch ging es in drei getrennten Fällen um die Bestechtung von staatlichen Funktionsträgern in Russland, Polen und Mexiko. Ziel sei es gewesen, an Aufträge zu kommen. "Hewlett-Packard fehlte es an internen Kontrollen", sagte die SEC-Verantwortliche Kara Brockmeyer in Washington. Die US-Behörden verfolgen Korruptionsfälle unter dem sogenannten Foreign Corrupt Practices Act auch im Ausland.

(dpa)