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Henkel: Starker Euro bremst Konsumgüterkonzern aus

Konsumgüterkonzern : Starker Euro bremst Henkel aus

Der Konsumgüterkonzern Henkel ist im vergangenen Jahr vom starken Euro gebremst worden. Der Umsatz schaffte es mit 16,43 Milliarden Euro nur knapp über das Vorjahresniveau, wie das Unternehmen am Mittwoch in Düsseldorf mitteilte.

Einsparungen halfen dem Gewinn auf die Sprünge. Das um Kosten für den Konzernumbau bereinigte Betriebsergebnis (Ebit) legte um knapp drei Prozent auf 2,59 Milliarden Euro zu und damit weniger war als die meisten Analysten erwartet hatten.

Der auf die Anteilseigner entfallende Gewinn verbesserte sich um 2,5 Prozent auf 1,63 Milliarden Euro. Die Aktionäre sollen eine Dividende von 1,31 Euro je Vorzugsaktie erhalten. Dies wären gut sieben Prozent mehr als im Vorjahr.

Henkel ist bekannt für seine Wasch- und Reinigungsmittel wie Persil sowie Körperpflegeprodukte etwa der Marke Schwarzkopf. Der Konzern ist aber zugleich der größte Klebstoffhersteller der Welt.

Im laufenden Jahr soll der Umsatz ohne den Einfluss von Währungen sowie ohne Zu- und Verkäufe um 3 bis 5 Prozent wachsen. Die operative Marge, die im vergangenen Jahr bei 15,8 Prozent lag, soll nur minimal auf etwa 16 Prozent zulegen und der Gewinn je Aktie um 10 Prozent steigen. Sondereffekte sind dabei ausgeklammert.

(dpa)