„Fridays for Future“: Klimaaktivisten wollen an Siemens-Standorten demonstrieren

„Fridays for Future“ : Klimaaktivisten wollen an Siemens-Standorten demonstrieren

Am Freitag wollen Klimaaktivisten von „Fridays for Future“ an Siemens-Standorten in mehr als 20 Städten in Deutschland demonstrieren. Damit werde gegen eine Beteiligung des Unternehmens am Bau der sogenannten Adani-Kohlemine in Australien protestiert.

Das teilte „Fridays for Future“ am Montag in Berlin mit.

Demnach soll Siemens die Signalanlage für die zum Abtransport der abgebauten Kohle benötigten Bahn liefern. Die Klimaschutzbewegung „Fridays for Future“ kritisiert, dass die Adani-Mine nach Fertigstellung eines der größten Kohlebergwerke der Welt wäre, wodurch jährlich zusätzlich 705 Millionen Tonnen Kohlendioxid ausgestoßen würden. Durch den Bau würden zudem Land und Kulturstätten australischer Ureinwohnerinnen und Ureinwohner zerstört. Zum Transport der Kohle nach Asien würden voraussichtlich jährlich mehr als 500 Kohletanker durch das Great Barrier Reef fahren, was zu Beschädigungen dieses Unesco-Weltnaturerbes führe.

(felt/epd)