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Fraport betreibt ab sofort 14 griechische Regionalflughäfen

Frankfurter Flughafengesellschaft : Fraport betreibt ab sofort 14 griechische Flughäfen

Nach monatelangen Verzögerungen hat Fraport am Dienstag offiziell den Betrieb von 14 griechischen Regionalflughäfen übernommen. Das teilte der Flughafenbetreiber in Frankfurt mit.

Eigentlich war die Übergabe schon für vergangenen Herbst geplant - jetzt ist es endlich so weit: Der Frankfurter Flughafenbetreiber Fraport ist ab sofort für den Betrieb von 14 griechischen Regionalflughäfen zuständig. Dazu gehören die wichtigen Flughäfen von Thessaloniki, Kavala und Aktion auf dem griechischen Festland sowie elf Inselflughäfen, etwa auf Rhodos, Kreta und Samos.

Wie das Unternehmen mitteilte, wurde am Dienstag die Konzessionsgebühr in Höhe von 1,234 Milliarden Euro an den staatlichen griechischen Privatisierungsfonds überwiesen. Neben dem Einmalbetrag erhält der griechische Staat jährlich eine Konzessionsabgabe von 22,9 Millionen Euro sowie 28,5 Prozent des operativen Gewinns der Tochtergesellschaft Fraport Greece. Die Flughäfen bleiben Eigentum des griechischen Staates.

Vorstands-Chef Stefan Schulte erklärte, Fraport setze damit "einen wichtigen Meilenstein beim Ausbau unseres internationalen Beteiligungsgeschäfts." Es sei die bisher größte Erweiterung bei den internationalen Beteiligungen.

Die Übergabe war zuvor immer wieder verschoben worden. Das hing auch mit Einsprüchen des Athener Gesundheitsministeriums und der Feuerwehr sowie der Polizei zusammen. Diese verlangten exakte Finanzierungsabsprachen zu ihrem Einsatz.

Fraport Greece wird den Angaben zufolge an allen 14 Flughafenstandorten die Infrastruktur modernisieren und ausbauen. Bis 2021 sollen rund 400 Millionen Euro investiert werden. Die Vergabe der Konzessionen über 40 Jahre gilt als eines der größten Privatisierungsprojekte im überschuldeten Griechenland.

(kess/dpa)