Massiver Stellenabbau in Köln Warum bei Ford 3200 Beschäftigte um ihren Job bangen müssen

Köln · Die Stimmung beim Autobauer Ford in Köln ist auf einem Tiefpunkt angelangt: 3200 Angestellte in der Entwicklung und Verwaltung könnten laut des Betriebsrats und der Gewerkschaft IG Metall ihren Arbeitsplatz verlieren. Der Autobauer kommentiert das bislang nicht.

Ford in Köln: 3200 Beschäftigte müssen um ihren Job bangen​
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3200 Beschäftigte müssen bei Ford in Köln um ihren Job bangen

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Foto: dpa/Oliver Berg

Die Stimmung im Kölner Ford-Werk ist auf einem Tiefpunkt angelangt: 3200 Angestellte müssen wohl um ihren Arbeitsplatz bangen. Das teilte die Industriegewerkschaft Metall (IG Metall) am Montag nach zwei Betriebsversammlungen mit. Der Betriebsrat hatte die Beschäftigten über die weiteren Pläne der Ford-Werke GmbH, einer europäischen Tochter des US-amerikanischen Autobauers Ford, informiert. Dazu zählt auch ein Stellenabbau in größerem Stil, von dem rund zwei Drittel der Mitarbeitenden in der Entwicklung und jeder Fünfte in der Verwaltung betroffen sein könnten. Zwar legte der Konzern selbst noch keine konkreten Zahlen vor, doch in einem Wirtschaftsausschuss am vergangenen Freitag will der Betriebsrat bereits von den Dimensionen des geplanten Stellenabbaus erfahren haben. Insgesamt arbeiten beim Ford-Werk in Köln derzeit 14.000 Beschäftigte.