Staatsanwaltschaft ermittelt Durchsuchungen bei Fiat und Iveco wegen Diesel-Betrugsverdachts

Frankfurt/Main · Im Dieselskandal ermittelt die Staatsanwaltschaft Frankfurt bei den Fahrzeugkonzernen Fiat und Iveco. Wegen Betrugsverdachts im Zusammenhang mit möglicher Manipulation von Abgaswerten bei verschiedenen Motoren seien zehn Gewerbeobjekte in Baden-Württemberg, Hessen, in der italienischen Region Piemont und im Schweizer Kanton Thurgau durchsucht worden.

 Das Logo des Hauptquartiers des Automobilherstellers Fiat Chrysler am Hauptsitz.

Das Logo des Hauptquartiers des Automobilherstellers Fiat Chrysler am Hauptsitz.

Foto: dpa/Paul Sancya

Ermittler aus Deutschland, Italien und der Schweiz haben am Mittwoch mehrere Standorte der Auto- und Lastwagenbauer Fiat und Iveco sowie von deren Tochterfirmen durchsucht. Es gehe um den Verdacht, dass Diesel-Motoren in verschiedenen Modellen von Fiat, Alfa Romeo, Jeep und Iveco mit einer unzulässigen Abschalteinrichtung bei der Abgasreinigung versehen seien, teilte die Staatsanwaltschaft Frankfurt/Main mit.

Im Visier der Ermittler sind den Angaben zufolge zehn Gewerbeobjekte in Baden-Württemberg und Hessen, sowie in der italienischen Region Piemont und im Schweizer Kanton Thurgau. Ein Fiat-Chrysler-Sprecher bestätigte die Durchsuchungen und betonte, man kooperiere mit den Behörden.

(juw/dpa)