Faire Mode: Wie unser Konsumverhalten die Welt verändern kann

Video-Reportage: Warum es Mode sein sollte, faire Mode zu kaufen

Faire Mode in NRW: Warum Bio-Mode der Stoff der Zukunft ist

Bio-Mode - das klingt nach Jesuslatschen und Kartoffelsack-Kleidern. Doch weit gefehlt. Unsere Autorin, selber bekennendes Mode-Opfer, hat sich in der Region nach fairen Labels und Geschäften umgesehen. Ein überraschender Einblick in die kreative Modeszene von morgen.

Ich halte mich eigentlich für einen ökologisch-bewussten Menschen. Ich kaufe Bio-Lebensmittel, ich lasse beim Zähneputzen nicht das Wasser laufen und ich achte beim Reisen darauf, dass mein ökologischer Fußabruck so gering wie möglich ist. Aber wenn ich in meinen eigenen Kleiderschrank gucke, dann stimmt mich das nachdenklich: Die Textilindustrie ist der zweitgrößte industrielle Umweltverschmutzer. Laut Greenpeace ist die Branche für rund acht Prozent des weltweiten CO2-Ausstoßes verantwortlich. Hinzu kommen die oftmals prekären Arbeitssituationen in den Herstellungsländern. Fair produzierte Mode bei mir im Kleiderschrank - trotzdem Fehlanzeige.

Wie kann es sein, dass es noch nicht in Mode ist, faire Mode zu kaufen? Warum endet auch mein ökologisches Bewusstsein am Kleiderschrank? Vermutlich, weil „faire Öko-Mode“ nicht besonders sexy klingt. Ich denke bei fair produzierter Mode eher an Jesuslatschen und an Kleider, die Kartoffelsäcken ähneln. Aber ist an diesem Vorurteil eigentlich was dran? Und woran erkenne ich wirklich fair und ökologisch produzierte Mode?

Um das herauszufinden, habe ich mich in der Region umgesehen, faire Labels und Geschäfte besucht und mit Experten aus der nachhaltigen Textilindustrie gesprochen. Das Ergebnis gibt es hier im Video zu sehen.

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