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Energiekonzern: Eon bietet Rente mit 52 an

Energiekonzern : Eon bietet Rente mit 52 an

Der Energiekonzern Eon hat sich mit den Gewerkschaften Verdi und IG BCE auf einen neuen Tarifvertrag geeinigt. Der spannendste Punkt ist, dass die 2012 vereinbarte Vorruhestandsregelung auf die Jahrgänge 1959 bis 1961 ausgedehnt wird.

Damit können 52-jährige Mitarbeiter teilweise bereits in den Vorruhestand gehen. Zumindest nach der alten Regelung erhalten sie bis zu 70 Prozent des letzten Nettolohns, die Krankenkassenbeiträge werden bezahlt, wegfallende Rentenbeiträge ausgeglichen. Allerdings sollen nur Mitarbeiter in den Vorruhestand gehen, deren Job wegfällt.

Die Gehälter werden in zwei Stufen um 2,4 und 2,1 Prozent angehoben. Außerdem werden alle Auszubildenden übernommen. Der Tarifvertrag endet im Januar 2016.

Beide Gewerkschaften sind zufrieden mit dem Ergebnis, nachdem sie die Verhandlungen wegen eines Streits getrennt geführt hatten.

So lobt Verdi-Bundesvorstandsmitglied Erhard Ott, dass man "auch bei schwierigen politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen eine reale Entgelterhöhung" durchgesetzt habe. IG-BCE-Verhandlungsführer Holger Nieden sagt: "Der Abschluss ist in Ordnung — ein reales Plus in der Lohntüte."

(rky)