Energiewende: RWE spricht mit Regierung über Atomausstieg

Energiewende: RWE spricht mit Regierung über Atomausstieg

Im Streit um die Finanzierung des Atomausstiegs lockert jetzt auch RWE seine starre Haltung. Der zweitgrößte deutsche Versorger spricht nun mit der Bundesregierung über finanziell wichtige Details.

Das erfuhr unsere Redaktion aus Berliner Kreisen. Dabei geht es um Fragen, wie Atommüll abgegrenzt und was wann zu zahlen ist.

Am 27. April hatte die Atomkommission vorgeschlagen, dass sich die vier Konzerne gegen Zahlung von 23,3 Milliarden Euro von der Haftung für das Endlager freikaufen. Das lehnten diese zunächst ab. Eon lenkte später ein und verhandelt seither auf Basis des Vorschlags mit dem Bund. Eine RWE-Sprecherin sagte: "Wir halten den Vorschlag nach wie vor für überfordernd. Es ist aber selbstverständlich, dass wir trotz unserer klaren Position zu Gesprächen jederzeit bereit sind."

(anh)