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NRW-Wirtschaftsminister: Duin irritiert von Stracke-Rücktritt

NRW-Wirtschaftsminister : Duin irritiert von Stracke-Rücktritt

Die NRW-Landesregierung, die derzeit mit dem Autobauer Opel über die Zukunft des Bochumer Opel-Werkes verhandelt, reagiert irritiert auf den überraschenden Rücktritt von Opel-Chef Karl-Friedrich Stracke.

"Was Opel am Dringendsten braucht, ist Vertrauen. Solche überraschenden Personalwechsel tragen nicht dazu bei", sagte NRW-Wirtschaftsminister Garrelt Duin (SPD) gegenüber unserer Redaktion.

Vom Stracke-Nachfolger, den das Unternehmen noch nicht gefunden hat, erwartet Duin, "dass auch der neue Opel-Chef nach Lösungen sucht, die dem Standort Bochum eine Zukunft geben".

Karl-Friedrich Stracke ist überraschend vom Posten des Vorstandvorsitzenden zurückgetreten. Der 56-jährige Manager galt als ein Mann des Ausgleichs, der sich für den Stellenerhalt der Mitarbeiter eingesetzt hatte und Werksschließungen vermeiden wollte.

(RP/sap)