Gemeinschaftsunternehmen Rheinmetall unterzeichnet Absichtserklärung für Werk in Litauen

Vilnius/Düsseldorf · Der Bau einer Munitionsfabrik vom Düsseldorfer Rüstungskonzern Rheinmetall in Litauen ist einen Schritt näher gerückt. Es soll eine der größten Investitionen in dem baltischen Land sein.

 Deutschlands größter Rüstungskonzern Rheinmetall mit Sitz in Düsseldorf will in Litauen eine Munitionsfabrik bauen. (Archivfoto)

Deutschlands größter Rüstungskonzern Rheinmetall mit Sitz in Düsseldorf will in Litauen eine Munitionsfabrik bauen. (Archivfoto)

Foto: dpa/Henning Kaiser

Der Düsseldorfer Rüstungskonzern habe mit der Regierung in Vilnius eine Absichtserklärung unterzeichnet, sagte Wirtschaftsministerin Ausrine Armonaite am Dienstag in Vilnius. Es laufe auf eine der größten Investitionen in dem baltischen Land hinaus. Verhandlungen um eine konkrete Ausgestaltung der Pläne liefen nun. Litauen werde dadurch unabhängig bei der Beschaffung von Munition werden. Rheinmetall zufolge soll das Werk in einem Gemeinschaftsunternehmen mit Litauen entstehen. Rheinmetall betreibt in Litauen zusammen mit Krauss-Maffei Wegmann bereits ein Wartungszentrum für Panzer.

Die baltischen Staaten sind nach der russischen Invasion der Ukraine verstärkt in den sicherheitspolitischen Fokus gerückt. Deutschland will in dem NATO-Partnerland Litauen eine Brigade der Bundeswehr mit rund 5000 Soldatinnen und Soldaten dauerhaft stationieren. Ein Vorauskommando deutscher Soldaten ist dort bereits eingetroffen. Einsatzbereit sein soll die Brigade an der Ostflanke der Nato bis zum Jahr 2027.

(dw/Reuters)
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