Niedrigwasser und Sparprogramm: Covestro gibt Gewinnwarnung heraus

Niedrigwasser und Sparprogramm: Covestro gibt Gewinnwarnung heraus

Der niedrige Rheinpegel und Rückstellungen für den geplanten Stellenabbau setzen dem Leverkusener Kunststoffhersteller Covestro stärker zu als zuletzt erwartet. Die Aktie gab um um über sieben Prozent nach.

Der Vorstand kassierte am Dienstag seine Jahresziele und rechnet nun für 2018 mit einem operativen Gewinn (Ebitda) leicht unter dem Vorjahreswert von 3,44 Milliarden Euro. Bisher hatte der Konzern eine Steigerung des Ergebnisses in Aussicht gestellt. Neben den Folgen des niedrigen Rheinpegels belasteten auch Rückstellungen für den geplanten Stellenabbau, hieß es.

Bei den Anlegern kamen die Nachrichten schlecht an: Die Aktie gab um über sieben Prozent auf 51,88 Euro nach.

  • Bekenntnis zum Standort Leverkusen : Covestro: Beschäftigungssicherung bis 2025

Ende Oktober hatte die ehemalige Bayer-Tochter bei der Veröffentlichung der Bilanz des dritten Quartals ihr Gewinnziel noch bestätigt. Gleichzeitig kündigte der Vorstand an, bis Ende 2020 rund 900 Stellen zu streichen, rund 400 davon in Deutschland. Bis spätestens 2021 werden Kosteneinsparungen von rund 350 Millionen Euro im Jahr angestrebt.

(lukra/Reuters)
Mehr von RP ONLINE